Die drei jungen Männer fielen erstmals am Sonntag früh kurz nach drei Uhr negativ auf, als sie an der Bahnhofstrasse Passanten anpöbelten und Bierflaschen herumwarfen.

In der Folge griffen mehrere Patrouillen der Regionalpolizei Brugg und der Kantonspolizei ein. Gegenüber den Polizisten verhielten sich die drei von Beginn weg unkooperativ und frech.

Einen der drei - einen 23-jährigen Schweizer - musste die Polizei sogar arretieren, da er sich den polizeilichen Anordnungen hartnäckig widersetzte. Die Polizei belegte die drei mit Ordnungsbussen und liess sie einstweilen laufen.

Eine halbe Stunde später wieder Radau

Keine halbe Stunde später wurde das Trio in der Innenstadt erneut auffällig, weshalb Polizei mit mehreren Patrouillen abermals intervenieren musste. Auch diesmal wurde der 23-Jährige tätlich und ausfällig, so dass ihn die Polizisten wieder in Handschellen legen mussten.

Bei dieser Massnahme biss er einen der Polizisten in den Finger. Obwohl gefesselt trat er um sich und versetzte dann einem weiteren Polizisten einen Kopfstoss ins Gesicht. Die beiden Polizisten zogen sich dabei geringfügige Verletzungen zu.

Ermittlungen eingeleitet

Beim Versuch, erneut auf die Polizisten loszugehen, stolperte der 23-Jährige und stürzte. Da der Verdacht auf Kopfverletzungen bestand, wurde eine Ambulanz aufgeboten. Die Rettungssanitäter stellten nur leichte Verletzungen fest. Auch sie wurden vom Betroffenen grundlos beleidigt.

Der aus der Region stammende 23-Jährige wurde für weitere Ermittlungen in Haft gesetzt. Die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach hat eine Strafuntersuchung eröffnet. Die beiden Begleiter werden mit einer zeitlich begrenzten Wegweisung belegt. (rsn)