Remigen
Sanierungsarbeiten machen die Rinikerstrasse zur Einbahnstrasse

Die Bauarbeiten an der Rinikerstrasse werden am 21. Oktober in Angriff genommen. Bis Dezember gilt Einbahnverkehr, danach Fahrverbot. Die Gesmatkosten für die Gemeinde Remigen und den Kanton Aargau belaufen sich auf insgesamt 1,47 Millionen Franken.

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So präsentiert sich die Rinikerstrasse nach der Sanierung. Visualisierung/ZVG

So präsentiert sich die Rinikerstrasse nach der Sanierung. Visualisierung/ZVG

Bis Ende Juli 2014 werden auf dem rund 150 Meter langen Strassenzug die Werkleitungen erneuert, ein lärmoptimierter Belag eingebaut und eine Aufwertung des Ortsbilds realisiert. Während der Bauzeit wird der Verkehr von Oktober bis Dezember 2013 im Einbahnverkehr geführt. Ab Januar 2014 wird unter Vollsperrung gebaut. Die Kosten für die Gemeinde Remigen und den Kanton Aargau belaufen sich auf insgesamt 1,47 Millionen Franken.

Der Belag des Kantonsstrassenabschnitts der Rinikerstrasse zwischen Villigerstrasse und Schmittenbachbrücke hat eine Sanierung nötig. Der Gemeinderat und das Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) möchten den Strassenabschnitt aber nicht nur sanieren, sondern diesen auch den neuen Anforderungen anpassen. Im Zuge der Sanierungsarbeiten soll daher die Rinikerstrasse auch sicherer und freundlicher gestaltet werden.

Minimierung des Verkehrslärms

Im Hinblick auf die Strassensanierung haben die Gemeinde Remigen und das BVU ein Betriebs- und Gestaltungskonzept (BGK) erarbeitet. Dieses wurde im Oktober 2012 der Bevölkerung vorgestellt und diente als Grundlage für das Projekt. Als Ziele wurden eine höhere Sicherheit für alle, eine auf die Siedlung abgestimmte Strassenraumgestaltung sowie eine Minimierung des Verkehrslärms definiert.

Die sanierte Rinikerstrasse wird durch neue seitliche Pflästerungsbänder schmäler erscheinen, ohne dass die heutige befahrbare Breite von 6 Metern reduziert wird. Diese optische Verschmälerung der Strassenbreite hilft, den Verkehrsfluss zu beruhigen. Der Knoten Alte Mönthalerstrasse und Villigerstrasse wird umgestaltet. Einerseits werden die Radien angepasst, damit er durch Lastwagen besser befahren werden kann. Andererseits wird er mit einer neuen Trottoirverbindung im Bereich der Einmündung Alte Mönthalerstrasse ergänzt.

Mit dem Strassenbau werden die Wasserleitung und die Kanalisation sowie die AEW- und Swisscom-Rohrblöcke erneuert. Eine neue Beleuchtung mit niedrigeren Leuchthöhen und neuen Kandelabern werden künftig das Ortsbild prägen. Der Einbau eines lärmoptimierten Deckbelags wird den Schlusspunkt der Bauarbeiten im Sommer 2014 setzen.

Zwei Drittel zahlt die Gemeinde

Die Bauarbeiten werden am 21. Oktober 2013 von der Firma Meier Söhne AG, Schwaderloch, in Angriff genommen. Unter der Bauleitung des Ingenieurbüros Porta Nord AG, Brugg, werden die Arbeiten für die Werkleitungen und den Strassenbau bis Ende Juni 2014 realisiert. Während der Vollsperrung ab Januar 2014 wird der Verkehr wird via Zoo Hasel, Rüfenach, nach Riniken und umgekehrt umgeleitet.

Die Gesamtkosten für die Infrastruktur in der Höhe von 1,47 Millionen Franken, werden mit 1,03 Millionen Franken durch die Gemeinde Remigen und mit 440 000 Franken durch den Kanton getragen. (AZ)