Windisch
Sanierungsarbeiten in der Badi schreiten voran

Wie in Brugg, so hat auch in Windisch der Pächter des Badibeizlis gewechselt. Die Firma Onaxa hat mit der Gemeinde Windisch einen Dreijahres-Pachtvertrag abgeschlossen. Die Sanierungsarbeiten sind nahezu abgeschlossen.

Marc Reinhard
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Dank neuer Beckenfolie ab sofort wieder dicht: Das Schwimmerbecken in der Badi Heumatten. ZVG

Dank neuer Beckenfolie ab sofort wieder dicht: Das Schwimmerbecken in der Badi Heumatten. ZVG

Mit der Saison-Eröffnung am 5. Mai werden sich in der Badi Heumatten mehrere Dinge verändert haben. Die vierte Etappe der Sanierungsarbeiten ist jetzt nahezu abgeschlossen. Die Folie, die das Schwimmerbecken abdichtet, ist ersetzt worden, und mit neuen, höheren Geländern sorgt man an den neuralgischen Stellen für mehr Sicherheit. In einer letzten Etappe werden dann die defekten Betonteile im Garderobenbereich repariert. «Insgesamt wird die Gemeinde für Sanierungen und Erneuerungen über 3,5 Millionen Franken ausgegeben haben», so Remy Schärer, stellvertretender Bauvorsteher der Gemeinde.

Neues Gastro-Konzept

Wie in Brugg, so hat auch in Windisch der Pächter des Badibeizlis gewechselt. Die Firma Onaxa hat mit der Gemeinde Windisch einen Dreijahres-Pachtvertrag abgeschlossen. Hinter der Onaxa stehen zwei junge Unternehmer, die bereits das Restaurant Hirschen in Villigen gepachtet haben, und damit für das Heumatten-Beizli Synergien nutzen wollen. Der Gastro-Betrieb wird vom Hirschen übernommen. Betriebsleiterin vorort wird Franziska Boll. «Die hausgemachte Pasta, für die der Hirschen bekannt ist, werden wir auch in der Badi-Beiz anbieten», sagt Samuel Tobler, Miteigentümer der Onaxa.

Und: Es soll sehr familienfreundliche Preise geben. Man habe Preise in anderen Schwimmbad-Restaurants verglichen und sich bewusst für die niedrige Schiene entschieden. Trotzdem will man Qualität à la Hirschen bieten. Es soll ein täglich wechselndes Mittagsmenü geben, die Besucher können sich zwischen Snacks und abwechslungsreichen A-la-carte-Menüs entscheiden. Die Getränkekarte bezeichnet der neue Pächter als reichhaltig.

Die Onaxa ist durch ein Inserat auf das Pacht-Objekt aufmerksam geworden und hat die Gemeinde mit ihrem Konzept überzeugt. Gemeinderätin Heidi Ammon zeigt sich glücklich, eine «gute Lösung» gefunden zu haben.

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