Windisch
Saisonauftakt im Freibad: Wo ist der schnellste Heumatten-Surfer?

Das Freibad Heumatten will mit neuen Aktivitäten diel Attraktivität weiter steigern. Gesucht werden in originellen Wettbewerben der beste Heumatten-Surfer und -Bomber. Der idyllische Badeort will sich als typische Familien-Badi profilieren.

Michael Hunziker
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Freibad Heumatten Windisch
5 Bilder
In dieser Saison wird der Heumatten-Bomber gesucht (Archivbild)
Schon einige steigen ins beheizte Schwimmbecken
Badmeister Markus Hung erklärt die Luft-Wärmepumpe
Noch ist es im Freibad Heumatten ziemlich ruhig

Freibad Heumatten Windisch

Trotz wechselhaftem Wetter: Der Saisonauftakt im Freibad Heumatten in Windisch ist geglückt. «Ich habe gestaunt über die vielen Besucher», blickte Gemeinderätin Heidi Ammon an einer Presseinformation auf die ersten Tage zurück. «Viele sind bereits ins beheizte Schwimmbecken gestiegen oder haben ihre Saisonabonnements gelöst.»

Apropos: Eine ansehnliche Zahl nahm ebenfalls am Wettbewerb teil, an dem als Hauptpreise zwei dieser Saisonabonnements winkten. Eines ging nach Windisch, eines nach Hausen. Verlost wurden daneben Mehrfachkarten sowie Essens-Gutscheine.

Mit weiteren Aktivitäten werde versucht, die Attraktivität des Freibads zu steigern und neue Gäste anzulocken, sagten Heidi Ammon und Badmeister Markus Hung übereinstimmend. Letzterer unterstrich, dass einiges je nach Witterung und Besucherzahl kurzfristig angekündigt werde. Als Beispiele nannte er das Badi-Zmorge oder das Nachtschwimmen.

Auf dem Programm stehen neu auch die Wettbewerbe Heumatten-Surfer und Heumatten-Bomber. Während es beim ersten darum geht, auf einem Surfbrett möglichst schnell übers Wasser zu gleiten, wird beim zweiten vom 3-Meter-Brett gesprungen. Bewertet werden die Art des Abflugs, die Akrobatik in der Luft wie Salto oder Schraube, die Lautstärke des Aufpralls, die Höhe der Fontäne sowie die – originelle – Bekleidung. Die Finaldurchgänge sind auf den 10. August angesetzt. An diesem Wochenende finden überdies ein Wasserballturnier sowie eine Zelt-Nacht statt. «Wir versuchen, den Gästen etwas zu bieten. Sie sollen bei uns den Plausch haben», fasste Badmeister Hung zusammen und ergänzte: «Wir arbeiten dabei mit dem Restaurant zusammen.»

Für das Badi-Restaurant zeichnet wie im letzten Jahr das Team um Philipp Eberhart verantwortlich. Dieser will – nach dem positiven Echo in der vergangenen Saison – auf das bewährte Angebot setzen. Eberhart spricht von den «klassischen Snacks», von Pommes frites und Fitness-Teller genauso wie von Glacés. «Wir möchten vor allem ein Familien-Bad sein, mit einer guten Qualität zu einem guten Preis.» Übrigens: Gäste, die über die Mittagszeit nur das Restaurant, nicht aber das Freibad besuchen, bezahlen keinen Eintritt.

«Wir haben hier einen sehr schönen, grosszügigen Platz. Es sind noch andere Ideen vorhanden», hielt Gemeinderätin Heidi Ammon abschliessend fest. Vielleicht werde es mit dem Studienbeginn der Fachhochschule Nordwestschweiz gelingen, vermehrt Studenten begrüssen zu können. Ziel sei es, so betonte Heidi Ammon, neben der Fachhochschule auch die umliegenden Gemeinden für das Freibad zu gewinnen. Vorgesehen sei, auf diese zuzugehen, damit sie einen Beitrag an die Kosten des Badebetriebs leisten. Denn die Besucher kämen nicht nur aus Windisch, Hausen oder Lupfig, sondern auch aus weiteren Ortschaften.

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