Schinznach-Dorf

Saison-Schluss mit Glühwein-Schuss im Heimatmuseum

Am letzten Sonntag der Saison wird der Glühwein dampfen.

Am letzten Sonntag der Saison wird der Glühwein dampfen.

Am Sonntag, 3. November, öffnet das Heimatmuseum in Schinznach-Dorf das letzte Mal in dieser Saison seine Pforten. Von 14 bis 17 Uhr wird der Glühwein dampfen und die Gedanken werden sich verdichten.

Noch ein letztes Mal besteht die Gelegenheit, die Ausstellung «heben, tragen, ziehen, schieben» zu betrachten und sich vielleicht nochmals die Worte von Rosmarie Gebhard, die diese Ausstellung eröffnet hat, zu Gemüte zu führen. Sie hat den Bogen von physischen Notwendigkeiten zu psychischen Befindlichkeiten geschlagen und eine ganze Reihe entsprechende Ausdrucksweisen präsentiert: Sie hebt ab, er trägt schwer an seinem Schicksal, es zieht ihn in ferne Lande, sie schob den Gedanken weit fort.

Blick auf Jugendfestfilme

Beim Glühwein in der geborgenen Atmosphäre des Museuminnenhofs werden noch einige solche Bilder zur Sprache kommen können. Raum bleibt dann immer noch, den konservierten Männerchorliedern aus vergangenen Zeiten zu lauschen, die die Ausstellung zur Entstehung des Chors Schenkenbergertal begleiten. Ein letzter Blick auf die Jugendfestfilme konfrontiert die Betrachter nochmals mit den Zeitläuften.

Versöhnlich wirkt dann wieder der Blick in den «Rebbau» und das zu erwartende Resultat – auch hier hallen Lieder nach, die Weinlieder nämlich, wie sie vom Chor Schenkenbergertal mit Herz im Museumshof dargeboten wurden.

Fossile Vor-Vorfahren

Für Relativität gegenüber Zeitbegriffen sorgt das Gewölbe unter dem Museum, wo Wissensbegierige oder Neugierige von unseren fossilen Vor-Vorfahren wie Seegurken, Seeigel, Seelilien und Seesterne – alles Tiere des lauwarmen Meeres – erwartet werden.

Das Museum liegt hinter dem Gemeindehaus und eröffnet die Saison wieder am Sonntag, 4. Mai 2014. Zu den permanenten Ausstellungen gehören der «Rebbau», «Licht und Wärme» und die weltweit einmaligen «Heisterfossilien».

Anregungen und Ausstellungsgegenstände aus dem Tal nehmen die Museumsverantwortlichen Emil Hartmann, Köbi Zimmermann, Ueli Hinden, Ernst Zimmermann und Dorothee Rothenbach gerne entgegen. (az)

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