Sabine Eichenberger war 2009 nach dem Gewinn des WM-Titels 2008 vom Spitzensport zurückgetreten und hatte sich nach Top-Resultaten bei den internationalen Selektionsrennen zu Jahresbeginn entschlossen, das Schweizer Frauenteam an der EM in Serbien zu verstärken.

Der kräftezehrende Fluss und die lange Fahrzeit kamen der Bruggerin entgegen. Sie setzte sich trotz schlechter Startposition gegen die Favoritinnen durch.

15 Weltcupsiege für die Bruggerin

Die Aargauerin weist ein beeindruckendes Palmarès vor. Sie gewann nach 1997 den zweiten EM-Titel. Die Olympia-Zweite von 1996 in Atlanta ist auch zweimal Weltmeisterin geworden, gewann dreimal den Weltcup und blickt auf 15 Weltcupsiege zurück.

Kraljevo (Ser). EM. Wildwasser. Klassisches Rennen. Kajak.

Männer: 1. Rémi Pete (Fr) 15:34. 2. Tobias Bong (De) 0,3 Sekunden zurück. 3. Kamil Mruzek (Tsch) 0:05. - Ferner: 26. Martin Scheuber (Sz) 0:58. 

Frauen: 1. Sabine Eichenberger (Sz) 17:01. 2. Sabine Füsser (De) 0:02 zurück. 3. Manuela Stöberl (De) 0:09. - Ferner: 9. Chantal Abgottspon (Sz) 0:22. 13. Melanie Mathys (Sz) 0:41. 17. Annalena Kutternberger (Sz) 1:07.

Kanadier Einer (keine Schweizer am Start): 1. Emil Milihram (Kro) 17:03.

Kanadier Zweier (keine Schweizer am Start): 1. Jaroslav Slucik/Vladimir Vala (Slk) 17:07.