Brugg
Rund 300 Personen stossen im Salzhaus aufs neue Jahr an

Den Auftakt zum Neujahrsempfang machte die Brugger Band «This Masquerade», bevor Stadtammann Daniel Moser ans Rednerpult trat. «Wie immer sind wir freudig gespannt darauf, was das neue Jahr uns wohl bringen möge», eröffnete Moser seine Ansprache.

Carolin Frei
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Neujahrsempfang Brugg
6 Bilder
Ein Prosit auf das neue Jahr im Salzhaus
Stadtammann Daniel Moser (re) mit der Band This Masquerade
Gut besuchter Apéro
Viel Volk am Neujahrsempfang in Brugg
Stadtammann Daniel Moser sprach zum Thema Eigenverantwortung und weniger Fremdbestimmung

Neujahrsempfang Brugg

Carolin Frei

«Wir haben wahnsinnig Glück, dass wir überhaupt noch da sind, nach dem prognostizierten Weltuntergang vom 21. Dezember», meinte er augenzwinkernd. Er gab jedoch zu bedenken, dass die Menschen sich mit ihrem fahrlässigen Umgang mit den Ressourcen, der Natur und der exzessiven Lebensart uns selber ausschalten könnten. «Nicht schnell, aber kontinuierlich.» Da gelte es, dort Einfluss zu nehmen, wo man könne. Man müsste es nur tun. Doch da hapere es. Das zeige sich etwa bei den Abstimmungen, an denen die Wahlbeteiligung eher gering sei.

«Wir lassen es zu, fremdbestimmt zu sein», sagte Moser. «Sind wir zu bequem oder gehts uns einfach zu gut?», sinnierte er. Ein jeder sollte sich auch 2013 hinterfragen, ob er sich seiner Verantwortung stelle, die er gegenüber den Mitmenschen, Nachkommen und der Erde habe. Für das neue Jahr ist der Stadtammann zuversichtlich. Es gäbe vieles, das man selber positiv beeinflussen könne und vieles, auf das man sich freuen könne. Etwa das Stadtfest «Best of Brugg», die Campuseröffnung sowie diverse Jubiläen. Die Rede kam an. «Kurz, prägnant und der Stadtammann sagte, was gesagt werden musste», zog Besucher Fredi Plüss Bilanz.

Rund 300 Personen hatten sich im Salzhaus getroffen, um auf das neue Jahr anzustossen.

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