Brugg
Rock-Festival: Bis Schnee von den Dächern fällt

Am 11. Dezember findet in der Turnhalle Au das Winter- Rock-Festival statt: Dann wird gerockt, bis der Schnee von den Dächern fällt.

Samuel Weissmann
Drucken
Teilen

«Es soll ein grosses Rockfest werden für alle, die Spass am Sound haben», sagt Damir Eskic, Gitarrist der Band Gonoreas und Veranstalter des Winter-RockFestivals: Gross ist dieses allemal. 400 Besucher fanden letztes Jahr ihren Weg in die Turnhalle Au in Brugg. «Wir rechnen wiederum mit so vielen dieses Jahr», sagt Eskic. Seit 2003 organisiert die Band Konzerte in Brugg, «einmal pro Jahr fand ein Event im Salzhaus statt, aber wir wollten mehr machen». So entstand das Festival in der Turnhalle.

Der Besucher will bedient sein

Nebst dem Veranstalter Gonoreas werden vier weitere Bands ihr Können zum Besten geben: Battalion, Atlas and Axis, Firemoon und Zyanide. Der Stil bewegt sich von Rock bis Metal. «Wir wollen Bands unterstützen», sagt Eskic, «deshalb laden wir andere Gruppen, die uns gefallen, ein, mit uns zu spielen.» Es gehe in erster Linie darum, «einen tollen, guten Sound zu präsentieren». Es werden grosse Licht- und Soundanlage bereitgestellt und mehrere Filmkameras werden Aufnahmen von den einzelnen Konzerten machen. Das Internet- Radio Rockstation legt in den Umbaupausen zwischen den Auftritten Musik auf. In der Halle herrscht Barbetrieb, während vor der Halle Essensstände aufgestellt werden. «Die Raucher müssen nach draussen», sagt der Gitarrist, es sei so für alle angenehmer. Damit all dies möglich ist, unterstützen diverse Sponsoren das Festival.

Mit viel Erfahrung zum Ziel

«Der Aufwand lohnt sich», unterstreich Eskic, «für uns ist dieses Konzert wie der Abschluss unserer Tour.» Die Saison neigt sich dem Ende zu. Gonoreas haben bereits viel Erfahrung gesammelt, sind in Europa weit herumgekommen und haben auch Wechsel in der Besetzung erfahren.
Damir Eskic verdankt der Band und den Konzerten viel: «Ich bin ein Beispiel dafür, dass man in der Schweiz von Musik leben kann.» Es sei zwar ein schwieriger Weg, er sei jedoch gangbar, wenn man sich dafür einsetze. «Ich halte nicht viel von der neuen Youtube-Generation, die versucht, online ihre ‹five minutes of fame› zu erhaschen. Man muss viel üben und Konzerte spielen. Das ist der beste Weg.»

Ein neues Album - wer weiss

«Es ist mir wichtig, dass das Winter-Rock-Festival wahrgenommen wird», sagt Eskic. «Wir haben Besucher aller Altersgruppen; zu uns kommen sowohl Kinder als auch 60-Jährige.» Er möchte das Festival in Zukunft weiterführen. «Wenn die Besucher das wollen, dann wollen wir das auch.» Ob die Band ein neues Album herausgibt oder nicht, wird sie erst am Festival verraten.

Aktuelle Nachrichten