Viel Geduld mussten die Anwohner der Rinikerstrasse in Remigen aufbringen, hatten diverse Einschränkungen in Kauf zu nehmen. Gestern am späteren Nachmittag ist der sanierte Strassenabschnitt zusammen mit der Bevölkerung sowie den Vertretern von Behörden und beteiligten Firmen mit einem Apéro und einem Fahrzeug-Corso eröffnet worden.

Als erstes kam das Polizeiauto angerollt, gefolgt von einem Oldtimer-Postauto mit eingeschaltetem Horn, einem alten VW-Käfer sowie einem Lastwagen und einem Bagger.

Gemeinderat Willi Schurr freute sich über den Abschluss des gelungenen Bauwerks und den lärmoptimierten Strassenbelag. Remigen sei erst die zweite Gemeinde im Kanton, in der dieser zum Einsatz komme. «Man hört die Autos kaum noch», sagte Schurr.

«Fast rekordverdächtig»

Kreisingenieur Giuliano Sabato vom kantonalen Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) erinnerte an das Betriebs- und Gestaltungskonzept für die Rinikerstrasse, das die Gemeinde sowie der Kanton erarbeitet und im Jahr 2012 vorgestellt hatten. Bereits im Oktober des letzten Jahres konnten die Arbeiten am rund 150 Meter langen Strassenabschnitt in Angriff genommen werden. Sabato sprach von einer «fast rekordverdächtig» schnellen Abwicklung. «Es ist ein kleines Stück Strasse, aber ein schönes Stück.» Die Gestaltung sei ansprechend, das Ortsbild werde gestärkt und die Verkehrssicherheit verbessert, so der Kreisingenieur.

Reto Porta vom Ingenieurbüro Porta wies darauf hin, dass neben dem Strassenbelag – verbaut wurden rund 750 Tonnen Material – auch sämtliche Leitungen sowie die Beleuchtung erneuert wurden. Auch er lobte die effiziente und angenehme Zusammenarbeit.

Diesen Ausführungen schloss sich Bauführer Uwe Bauer von der Meier Söhne AG in Schwaderloch an. Er bestätigte, dass anstehende Probleme immer sofort hätten gelöst werden können. Im Grossen und Ganzen habe alles reibungslos funktioniert. Kurz: «Das war eine super Baustelle.»