Hausen

Revision der Ortsplanung steht an

Mit der Nutzungsplanung aus dem Jahr 2010 ist der Planungshorizont in Hausen noch nicht erreicht.

Mit der Nutzungsplanung aus dem Jahr 2010 ist der Planungshorizont in Hausen noch nicht erreicht.

Die Ortsplanung muss an die neuen Anforderungen angepasst werden. Für die Revision zur Diskussion steht an der Gemeindeversammlung ein Kredit von 175000 Franken.

Mit der Nutzungsplanung aus dem Jahr 2010 ist der Planungshorizont in Hausen zwar noch nicht erreicht. Aber: Wegen der «zwingend notwendigen» Anpassung des kommunalen Rechts an das übergeordnete Recht sei die Überarbeitung trotzdem angezeigt, stellt der Gemeinderat fest. Er hat beschlossen, die Gesamtrevision Nutzungsplanung in Angriff zu nehmen. Die Kosten werden auf 175 000 Franken geschätzt.

«Die Ortsplanung stellt ein zentrales Projekt im Rahmen der Umsetzung der Gemeindestrategie dar», führt die Behörde aus und ergänzt: «In der Anfangsphase der Ortsplanung besteht der grösste politische Spielraum.» Ausgehend von der Gemeindestrategie könnten anschliessend die Ziele und Vorgaben formuliert werden für das Räumliche Entwicklungskonzept (REK). Dieses wiederum bilde die Basis für die Umsetzung in die grundeigentümerverbindliche Bau- und Nutzungsordnung. «Je genauer die Basis ‹Gemeindestrategie Hausen› ist, desto zielführender können die nachfolgenden Phasen der Ortsplanung bearbeitet werden», fasst der Gemeinderat zusammen. Erstellt und umgesetzt werden soll das REK in den Jahren 2018 bis 2019, die Nutzungsplanung 2019 bis 2020.

Weiter entscheiden die Stimmberechtigten am Donnerstag, 23. November, über Einbürgerungen, das Kinderbetreuungs- und Elternbeitragsreglement sowie das Budget 2018 mit einem Steuerfuss von 99 Prozent. Das entspricht – durch den Steuerfussabtausch mit dem Kanton – einer Erhöhung um 5 Prozentpunkte. Das Budget der Einwohnergemeinde weist Aufwendungen von total 12,002 Mio. Franken (Budget 2017: 11,434 Mio. Franken) sowie Erträge von 12,169 Mio. Franken (Budget 2017: 11,434 Mio. Franken) auf. Daraus ergibt sich ein Gesamtergebnis von 166 800 Franken. Es resultiert eine Selbstfinanzierung von 591 300 Franken.

Die Einwohnergemeinde plant Nettoinvestitionen von 7,818 Mio. Franken (Budget 2017: 4,746 Mio. Franken). Die Ausgaben für die neue Doppel-Mehrzweckhalle, so der Gemeinderat, fallen mit 7,497 Mio. Franken am deutlichsten ins Gewicht. Per Ende 2018 werde die Gemeinde eine mutmassliche Nettoverschuldung von rund 13 Mio. Franken ausweisen. (mhu)

Gemeindeversammlung Donnerstag, 23. November, 20 Uhr, Mehrzweckhalle.

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