Villnachern

Restaurant bleibt wegen Corona geschlossen – dank Foodtruck wird aber trotzdem gekocht

Die Rostlaube mit rostigem Anstrich.

Die Rostlaube mit rostigem Anstrich.

Von Villnachern aus tuckern Samuel Tobler und Dirk Prinz mit ihrem Foodtruck in der ganzen Schweiz herum. Wegen Corona mussten sie umdisponieren.

Ihr Debut gab die «Rostlaube» am Stadtfest Brugg 2019. «Wenn wir vorfahren, ziehen wir alle Blicke auf uns», sagt Samuel Tobler. Die Rückmeldungen seien überwältigend gewesen.

Gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Dirk Prinz rollt Tobler mit dem umgebauten Lieferwagen nicht nur an Festivals, sondern fährt auch bei Privatanlässen vor. «In unserer mobilen Küche können wir alles zubereiten», sagt Tobler. In der Regel bieten sie aber ihren Renner an: Riesen-Schnitzel an hausgemachtem Randen-Ketchup und Süsskartoffel-Fries. Schlicht möge er es, sagt Tobler. Die Herausforderung und Freude liege darin, aus wenigen Zutaten einen Gaumenschmaus zu zaubern.

Am meisten fasziniere ihn das Kochen in der engen Küche des Foodtrucks. Tobler betritt kein Neuland. Vor einem Viertel Jahrhundert startete er in der Gastrobranche .Seit rund drei Jahren betreibt er gemeinsam mit einem Partner das Restaurant Kastanienbaum in Villnachern. Corona traf ihn im März von allen Seiten. Veranstaltungen und Caterings mit der Rostlaube fielen ins Wasser, das Restaurant musste er schliessen. Bis dato empfing das Team keine Gäste im Betrieb. Die Räumlichkeiten seien zu klein, um unter Einhaltung der Schutzkonzepte rentabel wirtschaften zu können.

Unterkriegen liess sich Tobler davon nicht. Gekocht wird im Restaurant trotzdem. Auf Vorbestellung liefert er unter der Woche mit der Rostlaube aufwärmbare Menus aus. Und auch vereinzelte Veranstaltungen habe er mit dem Foodtruck wieder anfahren können. 

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