Brugg

Repol: Die Beamten Hitz und Huber sagen Tschüss

Von links: Repol-Chef Heiner Hossli, Rolf Hitz, Walter Huber und der zukünftige Repol-Chef Andreas Lüscher. Janine Müller

Von links: Repol-Chef Heiner Hossli, Rolf Hitz, Walter Huber und der zukünftige Repol-Chef Andreas Lüscher. Janine Müller

Die Regionalpolizei entlässt gleich zwei verdiente Mitarbeiter in den Ruhestand.

Er gehörte noch zur sogenannten alten Garde, nun wird Rolf Hitz per Ende Monat pensioniert. Bereits Mitte Juni aber verabschiedete er sich aus dem Korps der Regionalpolizei (Repol) Brugg, da er noch vor den Schulferien mit seiner Frau Ferien am Gardasee machen wollte. Rolf Hitz, der Bevölkerung vor allem als Brugger Marktchef bekannt, tritt zwei Jahre vor dem ordentlichen Pensionsalter in den Ruhestand. Angetreten hatte er seinen Dienst am 1. November 1981 im Korps der damaligen Stadtpolizei Brugg. Im Jahr 2010 absolvierte er noch einen Führungslehrgang. Insgesamt 70 Märkte erfolgten unter seiner Organisation.

«Ich habe meine Arbeit für lange Zeit gemacht, nun freue ich mich auf das, was kommt», sagte Rolf Hitz an der Verabschiedung. Heisst: Er wird häufiger mit seiner Frau Cony Camping-Ferien geniessen können. Sein Beruf habe sich in den letzten Jahren massiv verändert, stellte Hitz fest. Denn auch die Gesellschaft und der Verkehr hätten sich stark gewandelt. Repol-Chef Heiner Hossli erwähnte lobend, dass Hitz sich auch in der Freizeit um kurzfristig anfallende Probleme gekümmert habe.

Stürmer für den FC Turgi

Dass Rolf Hitz bereits seit Mitte Juni seine Freizeit geniessen kann, dürfte ihm recht sein. Als Fussballfan verfolgt er die Weltmeisterschaft in Russland. «Er gab gerne Prognosen ab», sagte Repol-Chef Heiner Hossli und lachte. «Manchmal stimmten sie, manchmal nicht.» Rolf Hitz war übrigens selber aktiver Fussballer. Als Stürmer schoss er unter anderem für den FC Turgi Tore und schaffte es einst bis zum Liga-Torschützenkönig.

Ebenfalls Ende Juni in Pension geht der Repol-Verwaltungsangestellte Walter Huber. Er wurde Mitte Juni 65 Jahre alt, bleibt der Repol aber noch bis Ende Monat erhalten, um seinen Nachfolger einzuarbeiten. «Walti war ein Mitarbeiter für alle Fälle», sagte Heiner Hossli. «Hatte man ein Problem, hat es Walti gelöst oder die Idee zur Lösung gehabt», ergänzte Rolf Hitz anerkennend. Entsprechend vielfältig war der Arbeitsbereich von Walter Huber, der ursprünglich Lastwagenmechaniker gelernt hatte und später noch eine KV-Ausbildung machte.

Er besitzt einen Schützenpanzer

Er stiess am 1. Januar 2009 zum Team der Regionalpolizei. Eine seiner Hauptaufgaben war die Fahrzeugfahndung, also die Bewirtschaftung von gestohlenen und aufgefundenen Velos und Mofas. «Keine Arbeit war ihm zu viel oder zu schwierig», sagte Heiner Hossli. «Er hat sogar für unseren Polizeihund Lord eine Hundebox gebaut.»

Walter Huber und seine Fähigkeiten bleiben Brugg erhalten. Er betätigt sich im OK der Gewerbeausstellung Expo im Ressort Bauwesen. Zudem ist er auch im OK des «Convoy to Remember». Denn eine Leidenschaft pflegt Walter Huber ganz besonders: Er kümmert sich um seine antiken Sammlerstücke, darunter sogar ein Schützenpanzer (M113). Dieser steht in einer extra dafür angefertigten Garage. Auch Walter Huber wird seine Freizeit in Zukunft gerne mit seiner Frau Pia beim Campen verbringen.

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