Sicherheit
Regionalpolizei Brugg ist wieder mit vollem Bestand im Dienst

Bei der Regionalpolizei sind zwei neue Polizisten in Pflicht genommen worden. Der neue Bestand beträgt damit 21 Polizisten und entspricht den Vorgaben des Stadtrates.

Louis Probst
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Gruppenbild mit Fahne (v. l.):

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Aargauer Zeitung

«Es ist schön, wenn ein gutes Team ergänzt werden kann», freut sich der Brugger Stadtammann Daniel Moser. Grund für seine Freude ist die Inpflichtnahme von zwei neuen Polizisten im Korps der Regionalpolizei Brugg.

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung an der Interkantonalen Polizeischule in Hitzkirch werden René Schneider und Ruedi Winterberger im Stadthaus Brugg offiziell in Pflicht genommen.

Gefragt: «Gesundes Augenmass»

Stadtammann Moser gratuliert den beiden Polizisten. «Diese Ausbildung erfordert Einsatz, Herzblut, Durchhaltewillen, aber auch Köpfchen», stellt er fest. «Die Tätigkeit als Polizist erfordert zudem eine gehörige Portion gesunden Menschenverstand. Polizisten sind Stützen, auf die man sich verlassen können muss. Zuweilen braucht es aber auch jemanden, der klar sagt: ‹So geht das nicht.› Das beides erfordert ein gesundes Augenmass.»

Sicherheit für 42'000 Einwohner

Die Regionalpolizei Brugg verfügt über einen Bestand von 21 Polizisten (20 Polizisten und eine Polizistin). Gemäss Polizeigesetz ist die Regionalpolizei für die lokale Sicherheit der Stadt Brugg und der 22 Partnergemeinden zuständig. Damit deckt sie ein Gebiet mit rund 42000 Einwohnern ab. Basis ist ein Vertrag zwischen den Partnergemeinden und der Stadt Brugg. Dieser Vertrag wird Ende 2012 auslaufen. Gegenwärtig wird ein neues Vertragswerk ausgearbeitet. «Wir versuchen Ende Herbst dieses Jahres den Gemeinden einen Vorschlag zur Vernehmlassung unterbreiten zu können», erklärt der Brugger Stadtammann Daniel Moser. «Wichtig ist, dass alle Parteien einbezogen werden. Das ist auch der Fall. Ich bin jedenfalls überzeugt, dass wir auf gutem Wege sind. Die Leistungen der Regionalpolizei Brugg werden von den Partnergemeinden anerkannt.» (lp)

Freude herrscht auch bei Heiner Hossli, dem Chef der Regionalpolizei Brugg. «Wir sind sehr froh, dass wir die Lücken im Korps wieder schliessen können», betont er.

Im Frühjahr des vergangenen Jahres sind, wie Heiner Hossli sagt, auf die Ausschreibung der beiden Aspirantenstellen bei der Regionalpolizei Brugg hin, insgesamt 18 Anmeldungen eingegangen. In einem Auswahlverfahren, das auch ein Assessment umfasste, hat der Stadtrat René Schneider und Ruedi Winterberger gewählt. Zusammen mit rund 140 Aspirantinnen und Aspiranten haben jetzt René Schneider und Ruedi Winterberger die Ausbildung an der Polizeischule Hitzkirch erfolgreich abgeschlossen und den für die Ausübung des Polizeiberufs erforderlichen Fachausweis erworben.

«Mit der Vereidigung werden René Schneider und Ruedi Winterberger ins Korps der Regionalpolizei Brugg aufgenommen», erklärt Heiner Hossli. «In den nächsten Tagen und Wochen werden sie, zusammen mit erfahrenen Kollegen, das Wissen, das sie in der Ausbildung erlangt haben, anwenden und vertiefen können.»

Repol will Präsenz verstärken

Mit den beiden neuen Polizisten erreiche das Korps der Regionalpolizei Brugg jenen Bestand, der durch den Stadtrat bewilligt worden sei, betont Repol-Chef Heiner Hossli. «Dank dieser personellen Verstärkung werden wir versuchen, in den Nächten der Wochenenden die Patrouillentätigkeit – und damit die Präsenz an den Hotspots – auszudehnen.»

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