Brugg
Region kommt auf den Marathon-Geschmack

Die regionale Standortförderung will sich auch bei einem zweiten Aargau Marathon engagieren.

Michael Hunziker
Drucken
Fast geschafft: Auf den letzten Metern werden die Läufer im Schachen lautstark von mehreren tausend Zuschauern angefeuert.

Fast geschafft: Auf den letzten Metern werden die Läufer im Schachen lautstark von mehreren tausend Zuschauern angefeuert.

Über 2000 glückliche Läuferinnen und Läufer sowie rund 4000 begeisterte Zuschauer alleine am Zielort im Brugger Schachen: Die Stimmung am 1. Aargau Marathon war fantastisch – trotz Nässe und Kälte. Die Kulisse auf den letzten Metern sei einmalig gewesen, sagt denn auch eine gut gelaunte Verena Rohrer, Leiterin der regionalen Standortförderung, einen Tag nach dem Grossanlass. «Alle Sportler wurden lautstark angefeuert. Das war für mich einer der Höhepunkte.»

1. Aargau Marathon: Die Bilder
35 Bilder
Die Läufer unterwegs bei nasskaltem Wetter
Die Läufer wurden im Zielraum im Brugger Schachen frenetisch von rund 4000 Zuschauern gefeiert
Der Sieger: Christoph Feremutsch aus Kölliken
Die Siegerin: Franziska Inauen aus Windisch
Regierungsrat Alex Hürzeler gratuliert der Siegerin.
BDP-Nationalrat Bernhard Guhl erschöpft im Ziel
Gut gelaunt: Eine Läuferin der Kategorie Team2Run
Stimmungsbild mit dem Schloss Wildegg
CVP-Nationalrätin Ruth Humbel im Ziel - sie startete im Team4Run mit ihrer Familie
Eine Banane zwischendurch muss sein
Startschuss zum 1. «Aargau Marathon»
Aargau Marathon: Die Strecke
Wer seinen Anteil des Laufs hnter sich gebracht hat, ist gezeichnet. Ein grosser Teil der Strecke führt über Naturwege.

1. Aargau Marathon: Die Bilder

Alexander Wagner

Perfekt geeignetes Gelände

Sie sei schon etwas stolz darauf, fügt Verena Rohrer mit einem Lachen an, dass sich Brugg bei dieser Premiere bestens in Szene setzen konnte. Zu verdanken sei die Wahl des Zielorts nicht zuletzt dem ortsansässigen Energieversorger IBB, der als einer der Hauptpartner in Erscheinung trat, erklärt die Leiterin der Standortförderung. Und der Schachen, der von der Armee zur Verfügung gestellt wurde, sei für eine Veranstaltung dieser Art perfekt geeignet. «Auf diesem Areal kann kurzfristig auf sich ändernde Begebenheiten oder allenfalls auftretende Probleme reagiert werden.»

Alles in allem habe die Organisation reibungslos geklappt, die Rückmeldungen von Teilnehmern und Zuschauern seien erfreulich ausgefallen, fasst Verena Rohrer zusammen. «Auch wenn das Wetter nicht mitspielen wollte, bin ich zufrieden», lautet ihr Fazit. Selbstverständlich, ergänzt sie, sei da und dort Verbesserungspotenzial vorhanden. Im Runner’s Village beispielsweise hätten die Festwirtschaft und die Stände der Aussteller durchaus etwas enger zusammenstehen können, um die Orientierung für die Anwesenden zu vereinfachen.

Zu kalt, um lange zu verweilen

Apropos Runner’s Village: Hinter den Erwartungen geblieben sind, räumt Verena Rohrer ein, die Gästezahlen in der Relax- und Play-Lounge von IBB und Brugg Regio. Geboten wurden Attraktionen wie Memory, Quartett oder Geduldsspiel sowie die Möglichkeit, gratis eine Postkarte an eine Wunschadresse zu senden. Viele Läufer und ihre Begleiter hätten es bei den tiefen Temperaturen allerdings vorgezogen, nicht allzu lange auf dem Gelände zu verweilen und stattdessen die Heimreise anzutreten.

Wann der nächste Aargau Marathon stattfindet und wo die 42,195 Kilometer lange Strecke genau durchführen wird, steht laut den Organisatoren noch nicht definitiv fest. Für Verena Rohrer indes ist schon heute klar: «Unser Ziel ist es, dass die Region Brugg auch bei der nächsten Durchführung eine Rolle spielen wird – in welcher Form auch immer. Dafür setzen wir uns ein», stellt sie fest. «Wir halten Tür und Tor offen und sind gespannt auf die weitere Entwicklung.» Der Aargau Marathon sei zudem eine ideale Ergänzung zum slowUp Brugg Regio, der jeweils im August die Freunde des Langsamverkehrs – Zehntausende an der Zahl – in die Region führt, ist sie überzeugt.

Aktuelle Nachrichten