Linn
Referendumsfrist abgelaufen: Der Linner Adress-Streit auf dem Bözberg ist vorbei

Am Montagabend ist die Referendumsfrist gegen die Ablehnung der Initiative «Adressen Linn» an der Gemeindeversammlung vom 27. November 2013 ungenutzt abgelaufen. Im Ortsteil Linn können die neuen Strassenschilder in nächster Zeit montiert werden.

Claudia Meier
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Die Linner Linde ist auch im Winter ein beliebtes Ausflugsziel.

Die Linner Linde ist auch im Winter ein beliebtes Ausflugsziel.

EMANUEL PER FREUDIGER

Aus, vorbei: In diesen Stunden ist die Referendumsfrist im Streit um die Adressen in Linn abgelaufen. Damit können die neuen Strassenschilder im Ortsteil Linn auf dem Bözberg montiert werden.

Der Souverän lehnte am 27. November 2013 die Initiative «Adressen Linn» mit 101 Ja- zu 184 Nein-Stimmen ab (die az berichtete).

Die Initiative sah vor, dass der Ortsteil Linn zu den alten Adressen zurückkehrt. Anwesend waren 288 von insgesamt 1177 Stimmberechtigten.

Weil das Beschlussquorum nicht erreicht wurde, unterstand der Entscheid dem fakultativen Referendum. Dieses wurde nun aber nicht ergriffen.

Nachdem in den übrigen Ortsteilen die neuen Strassenschilder und Hausnummern bereits Ende Sommer 2013 montiert wurden, soll dies in den nächsten Monaten auch im Ortsteil Linn geschehen, so Gemeindeammann Peter Plüss.

Im März 2013 kündigte Plüss nach der Ablehnung einer ersten Initiative an, dass der Gemeinderat ein Konzept erarbeiten werde, um den Zusammenhalt in der Bevölkerung zu verbessern.

«Wir sind noch immer am Fliegen und haben das Konzept noch nicht erarbeitet», sagte Plüss am Montag. Zum Jahresanfang liege der Fokus aber auf der Konsolidierung.

Das Initiativkomitee «Linner Adressen» wollte sich zum Thema nicht mehr äussern. Der Fall sei abgeschlossen, teilte das Komitee mit.