Brugg

Reaktion auf die sinkenden Preise – Stellenabbau bei Brugg Kabel

Der Standort Brugg Cables China (zvg)

Der Standort Brugg Cables China (zvg)

Der Kabelhersteller Brugg Kabel reagiert auf den Preisdruck im Kabelmarkt und baut 26 Mitarbeitende ab. Das Unternehmen besitzt Niederlassungen auf drei Kontinenten und erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von 266 Mio. Franken.

Der Kabelhersteller Brugg Kabel im Kanton Aargau baut 26 der rund 650 Mitarbeitenden ab. Das weltweit tätige Unternehmen reagiert damit auf sinkende Preise im nationalen und internationalen Kabelmarkt.

Ein Drittel des Stellenabbaus könne über natürliche Abgänge und Frühpensionierungen aufgefangen werden, teilte Brugg Kabel AG am Donnerstag mit.

Offene Stellen würden derzeit nicht besetzt, obwohl sich die Auftragslage verbessert habe. Die im Mai gestartete Kurzarbeit sei aufgehoben worden.

Der Preisdruck im Kabelmarkt habe in den vergangenen Monaten konstant zugenommen, wird Thomas Hauser, CEO des Unternehmens, in der Medienmitteilung zitiert. Um im Markt mithalten zu können, müssten die Kosten gesenkt und die Effizienz verbessert werden.

Die Brugg Kabel AG, die auch unter dem Markennamen Brugg Cables auftritt, gehört zum schweizerischen Brugg Konzern.

Das Unternehmen produziert und vertreibt qualitativ hoch stehende Kabelsysteme für die Energieübertragung in allen Spannungsebenen und für die Datenübertragung.

Neben dem Hauptsitz in Brugg unterhält das Unternehmen verschiedene Niederlassungen in Europa, Asien und in den USA. Mit rund 650 Mitarbeitern erwirtschaftete das Unternehmen im vergangenen Jahr einen Umsatz von 266 Mio. Franken.

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