Am 6. April randalierte ein 54-jähriger Schweizer am Brugger Bahnhof und wurde beobachtet, wie er auf Gleis 1 den Foto-Automaten umstiess. Wie nun bekannt geworden ist, wird der Sachschaden am Fotokasten gemäss Regionalpolizei (Repol) Brugg auf 3000 bis 5000 Franken geschätzt.

«Wir haben erst vor wenigen Tagen von der geschädigten Firma den Strafantrag zurückerhalten», sagt Repol-Chef Heiner Hossli zum Grund, warum die Polizei erst jetzt wieder tätig wird. Als Nächstes werde die beschuldigte Person vorgeladen, befragt und anschliessend bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Zur Erinnerung: Ein Beobachter meldete den Vorfall an jenem Abend der Polizei, die kurz darauf vor Ort eintraf.

Der mutmassliche Täter, der offenbar randalierte, weil der Automat nicht richtig funktioniert haben soll, war bereits verschwunden. «Der Verursacher übergab dem Melder seine Identitätskarte und verschwand», sagte Hossli damals auf Nachfrage der az. Ein Monteur kümmerte sich am nächsten Tag um den Fotokasten. (CM)