Brugg
Rammbock-Opfer fordert am Brugger Neumarktplatz versenkbare Poller

Die hindernisfreie Zufahrt mit dem Auto von der Badenerstrasse zum Neumarktplatz passt nicht zur Fussgängerzone, sagt Bijoutier Boutellier. Gäbe es versenkbare Poller, wäre sein Geschäft nicht von Rammbock-Einbrechern attackiert worden.

Claudia Meier
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Für die Rammbock-Einbrecher war die Zufahrt zum Neumarktplatz ein Kinderspiel.

Für die Rammbock-Einbrecher war die Zufahrt zum Neumarktplatz ein Kinderspiel.

Claudia Meier

Der Schock sitzt dem Geschäftsinhaber Georges Boutellier und seinem Team nach dem Rammbock-Einbruchsversuch vom Montagmorgen noch in den Knochen.

Er meldet sich zu Wort ist versteht nicht, dass sein Geschäft überhaupt mit einem Auto erreichbar ist: Denn gäbe es versenkbare Poller wie beispielsweise in Ascona, wäre sein Geschäft nicht von Rammbock-Einbrechern attackiert worden, sagt Boutellier.

Geschäftsinhaber Georges Boutellier vor seinem notdürftig reparierten Schaufenster.

Geschäftsinhaber Georges Boutellier vor seinem notdürftig reparierten Schaufenster.

zvg / az (cm)

Der Neumarktplatz, über den die Täter mit dem gestohlenen Audi fuhren, wurde als Fussgängerzone geplant.

Boutellier stört sich daran, dass die Zufahrt von der Badener- respektive Hauptstrasse her uneingeschränkt möglich ist:

«Ich kann nicht verstehen, warum die Zufahrt zum Platz nicht mit versenkbaren Pollern verhindert wird.

In Ascona funktioniert das einwandfrei. Alle Anstösser haben einen Sender, mit dem die Poller gesenkt werden können. Warum geht das in Brugg nicht?»

Georges Boutellier hat seit Montagmorgen um 4.24 Uhr, als zwei Einbrecher mit einem gestohlenen Audi sein Schmuckgeschäft rammten, nicht mehr viel geschlafen.

Der Sachschaden ist erheblich und bewege sich in einem sechsstelligen Betrag.

Das Brugger Uhren- und Schmuckgeschäft ist am Dienstag aber bereits wieder normal geöffnet.