Königsfelden
Psychiatrie-Neubau: «Aus Kindersicht entsteht hier ein Schloss»

Die Gesamtsanierung der Psychiatrie Königsfelden schreitet voran: Für das zweite Teilprojekt «Fidelius» ist der Grundstein gelegt worden. Chefarzt Jürg Unger sagt, was sich mit dem Bau des neuen Kinder- und Jugendpsychiatrischen Zentrums ändert.

Claudia Meier
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Zafiro Hausheer, Leitende Ärztin Stationärer Bereich, und Gesamtprojektleiter Thomas Zweifel verschliessen die Kiste
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Zafiro Hausheer, Leitende Ärztin Stationärer Bereich, und Gesamtprojektleiter Thomas Zweifel mit der Kiste, die in der Bodenplatte einbetoniert wird
Chefarzt Jürg Unger spricht von einem speziellen Moment für die Kinderpsychiatrie im Aargau
Verwaltungsratspräsidentin Christiane Roth freut sich über die Grundsteinlegung
Chefarzt Jürg Unger (vorne) und Architekt Alexander Christen gehen auf den Neubau ein
Unter den Gästen anwesend sind in der Baugrube Verwaltungsrats- und Geschäftsleitungsmitglieder der Bauherrschaft PDAG und des Totalunternehmers Erne AG sowie Vertreter der Standortgemeinde
Gesamtprojektleiter Thomas Zweifel legt auch eine aktuelle Ausgabe der Aargauer Zeitung in die Kiste
Architekt Alexander Christen erklärt das Bauprojekt
Der Beton wird sauber verteilt
Grundsteinlegung des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Zentrums in Windisch

Zafiro Hausheer, Leitende Ärztin Stationärer Bereich, und Gesamtprojektleiter Thomas Zweifel verschliessen die Kiste

Michael Hunziker

Von einem speziellen Moment für die Kinderpsychiatrie im Aargau spricht Jürg Unger, Chefarzt und Leiter Kinder- und Jugendpsychiatrie der Psychiatrischen Dienste Aargau AG (PDAG), am Donnerstagvormittag in Königsfelden.

Grund für den feierlichen Akt ist die Grundsteinlegung für das neue Kinder- und Jugendpsychiatrische Zentrum (KJPZ). Der Neubau, der auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt ist, kostet insgesamt 19,1 Millionen Franken und soll Ende Oktober 2016 vom Totalunternehmer Erne Holzbau AG an die PDAG übergeben werden.

Mit dem neuen KJPZ werden die verschiedenen Angebote für Kinder und Jugendliche an einem Ort zusammengefasst und gleichzeitig die Kapazität erhöht. Zu den Gründen sagt Unger: «Vor allem im Winter und zunehmend im Sommer haben wir zu wenig Plätze. Zudem haben wir immer mehr Mühe, gut qualifizierte Ärzte und Pflegeangestellte zu finden.»

Über eine zentrale Erschliessung mit Liften werden zwei zusammenhängende Bauten erstellt – einer vier- und der andere dreigeschossig.

Altersdurchmischte Abteilung

Der Neubau wird 36 stationäre Betten, 18 Tagesklinikplätze, die Klinikschule, das Zentrale Ambulatorium für Kinder und Jugendliche sowie verschiedene Spezialangebote umfassen. Gegenüber dem heutigen dezentralen Angebot stehen künftig total 12 Plätze mehr zur Verfügung.

«Neu werden die Abteilungen altersdurchmischt und die Schule als Werkstätte geführt», erklärt PDAG-Verwaltungsratspräsidentin Christiane Roth.

Das KJPZ ist das zweite Teilprojekt der Gesamtsanierung Psychiatrie Königsfelden. Der Verwaltungsrat wählte im vergangenen Oktober das Projekt «Fidelius» des Totalunternehmers Erne Holzbau AG und der Architekten Fugazza Steinmann Partner AG zum Sieger des Architekturwettbewerbs.

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