Schinznach-Dorf

Primarschul-Neubau: Fassadenarbeit steht vor dem Abschluss

Im neuen Primarschulhaus mit Aula geht es nun um den Innenausbau und den Einbau der Technik.

Im neuen Primarschulhaus mit Aula geht es nun um den Innenausbau und den Einbau der Technik.

Der Neubau der Primarschule mit Aula in Schinznach-Dorf nimmt Gestalt an – das Datum für die Einweihungsfeier steht bereits fest.

Trotz der ausserordentlichen Lage aufgrund der verschärften Corona-Massnahmen laufen die Arbeiten am Neubau der Primarschule mit Aula in Schinznach-Dorf im gewohnten Tempo weiter. «Wir sind gut im Zeitplan», sagt der Schinznacher Gemeindeammann Urs Leuthard. Auf die Sommerferien hin soll das neue Schulhaus fertig erstellt sein. Die Fassadenarbeit könne bald abgeschlossen werden und nun beginne der Innenausbau sowie der Einbau der Technik. Denn die Schule wird über modernste Technik und digitale Lernmittel verfügen. «Während der Sommerferien oder zum Teil schon vorher kann der Neubau bezogen und eingerichtet werden, damit zum Start des Schuljahrs 2020/21 alles bereit ist», fährt der Gemeindeammann fort. Die Aula wird mit neuem Mobiliar bestückt. Sobald die Absperrgitter entfernt sind, kann die Umgebung noch neu gestaltet werden.

Am Samstag, 29. August, ist ein Einweihungsfest für die Bevölkerung vorgesehen. Dann habe man auch schon erste Erfahrungen mit der neuen Liegenschaft sammeln können, sagt Leuthard. Schliesslich soll der Bau künftig nicht nur der Schule, sondern auch den Vereinen, der Bevölkerung und der Kultur zur Verfügung stehen. Entworfen wurde der Neubau mit Aula von der Walker Architekten AG aus Brugg.

Auf dem Sichtbeton in der Aula gab es Sprayereien

Auf die Frage nach Zwischenfällen während der Bauarbeiten erwähnt Gemeindeammann Leuthard Sprayereien auf dem Sichtbeton in der neuen Aula. Dazu kam es vor wenigen Monaten, nachdem sich eine bis heute unbekannte Täterschaft trotz Absperrung Zugang zur Baustelle verschafft hatte. Daraufhin war der Sicherheitsdienst laut Urs Leuthard insbesondere über die Festtage Weihnachten/Neujahr verstärkt worden.

Der Baustart erfolgte Mitte September letzten Jahres. Das Projekt hat eine lange Vorgeschichte: Im Jahr 2014 wurde eine Raumanalyse durchgeführt. Sie brachte zutage, dass es für die Schule mehr Platz braucht. In der Folge wurde ein erstes Projekt ausgearbeitet.

Der Kredit dafür wurde aber an der Gemeindeversammlung im Sommer 2017 vom Stimmvolk abgelehnt. Ein Jahr später stimmte der Souverän mit 184 Ja- zu 6 Nein-Stimmen einem Verpflichtungskredit von 6,45 Millionen Franken zu. Das Ja sei ein Ja zu Schinznach, ein Ja zum Schenkenbergertal, hiess es damals an der Versammlung.

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