Brugg-Windisch
Premiere im Campussaal: Auf ein neues, gesundes Spitzenjahr!

Gelungene Premiere im Campussaal: Zum ersten Mal haben der Stadtrat Brugg und der Gemeinderat Windisch zum gemeinsamen Neujahrsempfang für Unternehmerinnen und Unternehmer eingeladen.

Michael Hunziker und Claudia Meier
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Apéro in lockerer Atmosphäre: Rund 200 Gäste besuchen den ersten gemeinsamen Neujahrsempfang für Unternehmerinnen und Unternehmer der Stadt Brugg und der Gemeinde Windisch.

Apéro in lockerer Atmosphäre: Rund 200 Gäste besuchen den ersten gemeinsamen Neujahrsempfang für Unternehmerinnen und Unternehmer der Stadt Brugg und der Gemeinde Windisch.

Michael Hunziker

Die Vertreter aus den verschiedenen Wirtschaftszweigen sowie die Mitglieder von Behörden und Verwaltungen – um die 200 Personen – liessen sich am Dienstagabend die Gelegenheit nicht entgehen, im Campussaal in Brugg-Windisch in lockerer Atmosphäre ins Gespräch zu kommen, Beziehungen zu pflegen, neue Kontakte zu knüpfen und auf ein erfolgreiches 2015 anzustossen.

Der Anlass sei ein kleines Dankeschön für den wertvollen Einsatz, den die Unternehmerinnen und Unternehmer mit ihren Mitarbeitern für die beiden Gemeinden und die Region leisten, sagte der Brugger Stadtammann Daniel Moser. Seine Kollegin, Gemeindeammann Heidi Ammon aus Windisch, stellte ihre Ansprache unter den Titel «Spitzen». Sie wünschte ein gesundes Spitzenjahr mit Spitzenresultaten. Und mit einem Blick auf die Örtlichkeit: Für die Planung und den Bau des Fachhochschul-Campus und des Campussaals habe es Einsatz, Mut und starken Willen gebraucht. Es seien also Spitzenleistungen von Politik, Wirtschaft und Stimmvolk gefragt gewesen.

Crispino Bergamaschi, Direktionspräsident der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), äusserte sich zum dualen Bildungssystem, ein Thema, das ihn persönlich beschäftige. Es handle sich um ein tolles Instrument, auf das die Schweiz stolz sein dürfe, ein System, zum dem aber auch Sorge getragen werden müsse, damit es am Leben bleibe. Das duale Bildungssystem baue stark auf den KMU auf, fuhr Bergamaschi fort. Rund 20 Prozent bilden Lehrlinge aus. Anders gesagt: Die Unternehmungen investieren Zeit und Energie und damit in die Zukunft von jungen Menschen.

Der Direktionspräsident wies darauf hin, dass rund zwei Drittel der Jugendlichen eine Berufslehre absolvieren. Viele entscheiden sich in der Folge für eine höhere Ausbildung. Hier leiste die Fachhochschule einen wichtigen Beitrag, so Bergamaschi. Es gelte, dem anwendungsorientierten Profil treu zu bleiben, dieses zu stärken und das duale Bildungssystem zusammen mit einer starken Fachhochschule weiterzuentwickeln. Denn: «Es braucht Menschen, die aus der Praxis kommen.»

Und wie gefiel den Gästen die Premiere im Campussaal? Und welche Bedeutung hat das duale Bildungssystem? Wir haben fünf Personen dazu befragt:

Peter Neuhaus, 60, Neuhaus AG, Windisch «Diese Veranstaltung finde ich super. Die Parkmöglichkeiten sind besser als beim Brugger Salzhaus. Ich weiss nicht, ob es einen direkten Weg von der Tiefgarage zum Saal gibt. Jedenfalls habe ich ihn nicht gefunden. Meine Tochter studiert hier an der Fachhochschule Informatik und Elektrotechnik. Crispino Bergamaschi habe ich aber zum ersten Mal gehört.»

Peter Neuhaus, 60, Neuhaus AG, Windisch «Diese Veranstaltung finde ich super. Die Parkmöglichkeiten sind besser als beim Brugger Salzhaus. Ich weiss nicht, ob es einen direkten Weg von der Tiefgarage zum Saal gibt. Jedenfalls habe ich ihn nicht gefunden. Meine Tochter studiert hier an der Fachhochschule Informatik und Elektrotechnik. Crispino Bergamaschi habe ich aber zum ersten Mal gehört.»

Michael Hunziker
Monika Bingisser, 55, Bingisser Altmetalle, Brugg «Nun haben wir den Campussaal und sollten ihn auch nutzen. Da ich in Windisch aufgewachsen bin, habe ich hier keine Berührungsängste. Das Ambiente gefällt mir im Brugger Salzhaus aber etwas besser. Beim Referat von Crispino Bergamaschi habe ich gestaunt, welche Freude er ausstrahlt. Die praxisorientierte Arbeit ist auch mir wichtig.»

Monika Bingisser, 55, Bingisser Altmetalle, Brugg «Nun haben wir den Campussaal und sollten ihn auch nutzen. Da ich in Windisch aufgewachsen bin, habe ich hier keine Berührungsängste. Das Ambiente gefällt mir im Brugger Salzhaus aber etwas besser. Beim Referat von Crispino Bergamaschi habe ich gestaunt, welche Freude er ausstrahlt. Die praxisorientierte Arbeit ist auch mir wichtig.»

Michael Hunziker
Brigitta Gasser, 54, Roland Gasser Baugeschäft, Windisch «Ich bin mit meinem Mann hier und finde diesen Empfang sehr gut. Er passt hervorragend in den Campussaal. Wir treffen viele Leute und sehen, welche Unternehmen auf dem Platz Brugg-Windisch tätig sind. Da ergibt sich vielleicht auch mal eine neue Zusammenarbeit. Das Referat fand ich toll. Wir haben fünf Angestellte, bilden aber keine Lernenden aus.»

Brigitta Gasser, 54, Roland Gasser Baugeschäft, Windisch «Ich bin mit meinem Mann hier und finde diesen Empfang sehr gut. Er passt hervorragend in den Campussaal. Wir treffen viele Leute und sehen, welche Unternehmen auf dem Platz Brugg-Windisch tätig sind. Da ergibt sich vielleicht auch mal eine neue Zusammenarbeit. Das Referat fand ich toll. Wir haben fünf Angestellte, bilden aber keine Lernenden aus.»

Michael Hunziker
Severin Herrigel, 31, Architektur Herrigel Schmidlin GmbH, Brugg «Aus meiner Sicht ist es gut, dass es diesen Anlass gibt. Ich lerne unbekannte Unternehmer kennen und kann mein Netzwerk pflegen und erweitern. Der Campussaal könnte öfters genutzt werden. Die Ausbildung an der Fachhochschule hat sich für mich als gelernter Hochbauzeichner bewährt. Ab nächsten August bilden wir auch einen Lernenden aus.»

Severin Herrigel, 31, Architektur Herrigel Schmidlin GmbH, Brugg «Aus meiner Sicht ist es gut, dass es diesen Anlass gibt. Ich lerne unbekannte Unternehmer kennen und kann mein Netzwerk pflegen und erweitern. Der Campussaal könnte öfters genutzt werden. Die Ausbildung an der Fachhochschule hat sich für mich als gelernter Hochbauzeichner bewährt. Ab nächsten August bilden wir auch einen Lernenden aus.»

Michael Hunziker
Giuseppe Caruso, 35, Kern Elektro AG, Brugg «Ich war noch nicht so oft im Campussaal, finde es aber gut, dass er nun mit der Nachbargemeinde zusammen genutzt wird. Schliesslich haben ihn die Stadt Brugg und die Gemeinde Windisch gemeinsam erstellt. Der Direktionspräsident hat treffend formuliert, wie wichtig die Lehre für den Berufseinstieg der Jungen ist. Wir bilden aktuell drei Elektroinstallateure aus.»

Giuseppe Caruso, 35, Kern Elektro AG, Brugg «Ich war noch nicht so oft im Campussaal, finde es aber gut, dass er nun mit der Nachbargemeinde zusammen genutzt wird. Schliesslich haben ihn die Stadt Brugg und die Gemeinde Windisch gemeinsam erstellt. Der Direktionspräsident hat treffend formuliert, wie wichtig die Lehre für den Berufseinstieg der Jungen ist. Wir bilden aktuell drei Elektroinstallateure aus.»

Michael Hunziker

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