Region Brugg

Premiere für den ersten slowUp ganz auf Aargauer Boden

Verena Rohrer startet zum ersten slowUp in der Region Brugg. CM

Verena Rohrer startet zum ersten slowUp in der Region Brugg. CM

Bei guter Witterung werden am 11. August bis zu 20’000 Velofahrer, Kickboarder, Skater und Fussgänger auf der 30 Kilometer langen Rundstrecke erwartet. Die Streckenführung erfüllt noch nicht alle slowUp-Anforderungen. Das soll sich in Kürze ändern.

In den 1970er-Jahren wurden die Strassen an den autofreien Sonntagen schweizweit dem Langsamverkehr überlassen. Das ist Geschichte. Seit einigen Jahren erfreuen sich aber die slowUp stets grösserer Beliebtheit.

Das sind für den motorisierten Verkehr abgesperrte Rundstrecken, die für einige Stunden den Velofahrern, Skatern, Kickboardern und Fussgängern überlassen werden. Zugelassen sind auch Elektro-Velos, aber keine Mofas.

Am Sonntag, 11. August findet der erste slowUp Brugg Regio statt. «Bei guter Witterung werden bis zu 20 000 Teilnehmende erwartet», sagt Projektleiterin und Geschäftsstellenführerin Verena Rohrer.

«Es ist eine einmalige Gelegenheit, die Aargauer Strassen in der Region Brugg von einer neuen Seite zu erleben und die regionale Gastfreundlichkeit zu entdecken.»

Entlang der Rundstrecke wird viel geboten: Der Hauptfestplatz befindet sich auf der Aareinsel Geissenschachen. Wer Lust hat, kann sich von dort als «Generationen-Tandem» auf den Weg machen.

In Lupfig gibt es einen weiteren Grossfestplatz mit Festwirtschaft und Unterhaltung. Doch auch die lokalen Festplätze entlang der Strecke in Windisch, Scherz, Hausen, Rüfenach und Riniken bieten neben Verpflegungsmöglichkeiten verschiedene Aktivitäten – wie einen Bikeparcours in Riniken – an.

In Königsfelden können die Gäste in die Welt der Römer und Habsburger eintauchen.

Streckenführung war Knacknuss

Für die Organisatoren aus den Gemeinden und die Ressortverantwortlichen war es nicht ganz einfach die Vorgaben für den slowUp zu erfüllen. So mussten einige Kompromisse eingegangen werden.

Die Sperrung der Hauptstrasse zwischen Remigen und Lauffohr sowie die Durchfahrt durch das Dorf Lupfig wurde von der Kantonspolizei nicht bewilligt. «Die Gemeinde Remigen hätte sich gerne beteiligt», betont Rohrer. «Das geht nun aber leider nicht.»

Der slowUp ist auch für Menschen mit Handicap gut erschlossen. Auf dem steilsten Streckenabschnitt von Brugg nach Riniken steht ein Shuttle-Bus zur Verfügung.

Mehrere Jahre Vorbereitung

Die Idee, gemeinsam als Region einen Anlass auf die Beine zu stellen, sei vor Jahren entstanden, sagt Rohrer als Leiterin der regionalen Standortförderung Brugg Regio. Initiant war Hans Rudolf Sommer, Vorstandsmitglied beim Verein Tourismus Region Brugg. Sommer engagiert sich nun in der Detailarbeit für die Verkehrssicherheit.

Läuft alles rund, soll der slowUp künftig immer am letzten Sonntag der Sommerferien in der Region Brugg durchgeführt werden. «Die Teilnehmerzahl dürfte von Jahr zu Jahr steigen», so Rohrer.

Ziel ist, die Streckenführung im nächsten Jahr optimieren zu können, um den slowUp-Anforderungen komplett zu genügen.


Streckenführung

http://www.slowup-bruggregio.ch/?Strecke

Rahmenprogramm

http://www.slowup-bruggregio.ch/?Rahmenprogramm

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