Gepflegte Vorgärten und schöne Blumenfenster sind eine Augenweide, aber nicht umsonst zu haben. Im Gegenteil: In der Regel steckt viel Arbeit dahinter. Geht es nach FDP-Einwohnerrätin Silvia Kistler, soll der Pflanzen- und Blumenschmuck auf dem Gebiet der Stadt Brugg mit einem Belohnungssystem gefördert werden.

Der Einwohnerrat wird an seiner nächsten Sitzung am Freitag, 27. Juni, über das Postulat von Kistler, das
15 Einwohnerräte mitunterzeichnet haben, befinden.

Kommission bewertet Blumen

Kistler schreibt als Begründung in ihrem Vorstoss: «Viele Hauseigentümer und Bewohner gestalten ihre Hausfassade, Türeingänge oder Vorgärten mit Blumen- oder Pflanzenschmuck. Das machen sie zur eigenen Freude, trägt aber auch optisch zu einem guten Image/Bild der Stadt bei und erfreut die Besucher.»

Bis vor einigen Jahren habe es in der Stadt Brugg eine Kommission mit freiwilligen Mitgliedern gegeben, die den Blumen- oder Pflanzenschmuck begutachteten, bewerteten und mit einer symbolischen Anerkennung belohnten, so Kistler weiter.

Die Einwohnerrätin, die in Brugg auch als Stadtführerin wirkt, bittet den Stadtrat in ihrem Vorstoss, diese Kommission im Sinne der Standortförderung wieder einzusetzen. Die Kosten dafür sollten sich im Rahmen der Kompetenz des Stadtrats bewegen, so Kistler weiter. Das Postulat wird vom Stadtrat abgelehnt.

Einwohnerratssitzung, Freitag, 27. Juni, 19.30 Uhr, Rathaussaal.