Forschung

Park Innovaare: Villigen entscheidet über einen Beitritt

Visualisierung des Projekts Park Innovaare in Villigen.

Visualisierung des Projekts Park Innovaare in Villigen.

In den nächsten 20 bis 30 Jahren sollen im Innovationspark Arbeitsplätze in Forschung und Entwicklung entstehen – jetzt werden erste Weichen gestellt.

Rund um das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum gleich gegenüber dem Paul-Scherrer-Institut (PSI): In Villigen entscheiden die Stimmberechtigten über den Beitritt zur Trägerschaft Park Innovaare und die Zeichnung von Aktienkapital von 30 000 Franken sowie über einen Projektierungskredit von 166 320 Franken für die Erschliessung.

Der Gemeinderat Villigen weist auf das langfristige Entwicklungspotenzial hin – durch die innovativen Firmen und die hochwertschöpfenden Arbeitsplätze, die in den nächsten 20 bis 30 Jahren geschaffen werden. Die Gründungsvorbereitungen seien in vollem Gange, derzeit werde ein Businessplan ausgearbeitet und die Planungen für die bauliche Umsetzung der ersten Etappe seien aufgenommen worden. Ebenfalls liegen laut Gemeinderat erste Absichtserklärungen von Unternehmen vor, die sich im Park Innovaare ansiedeln wollen.

Das hohe Engagement der Aargauer Betriebe und der international tätigen Industrieunternehmen lasse erwarten, hält der Gemeinderat fest, dass der Park Innovaare als Teil des Nationalen Innovationsparks hohe Aufmerksamkeit geniessen werde und reüssieren könne. Die beiden Standortgemeinden – Villigen und Würenlingen – tragen je 30 000 Franken Aktienkapital bei.

Erschliessung soll 2015 beginnen

Mit den Vorarbeiten für die Erschliessung des Park Innovaare soll bereits 2015 gestartet werden, sodass die ersten Gebäude ab 2018 bezogen werden können. Für die Erschliessung sind Anpassungen an den Werkleitungen – Abwasser, Wasser und Strom – erforderlich.

Schon im November 2010 wurde ein erster Projektierungskredit bewilligt für die Ausarbeitung eines Ver- und Entsorgungskonzepts. Diverse Vorabklärungen wurden gemäss Gemeinderat durchgeführt. Ein Teil könne gut übernommen werden. Die Behörde hat aber beschlossen, basierend auf den jetzt bekannten Rahmenbedingungen einen neuen Kredit zu beantragen. «Mit diesem neuen Projektierungskredit soll nun das Bauprojekt ausgearbeitet werden.»

Weiter zur Diskussion steht an der Gemeindeversammlung am 26. November ein Projektierungskredit von 64 800 Franken für die Sanierung von Werkleitungen in Stilli, zwei Einbürgerungen sowie das Budget 2015 mit einem unveränderten Steuerfuss von 82 Prozent. Zurückgezogen wird das Traktandum «Förderung der Landschaftsqualität in Villigen». Der Grund: Der Grosse Rat hat diese Woche die Motion aus den bäuerlichen Kreisen überwiesen, die den Kanton zur Zahlung verpflichtet.

Gemeindeversammlung: Mittwoch, 26. November, 20 Uhr, Trotte.

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