Birr-Lupfig
OK-Präsident stellt sich für die nächste Gewerbeschau wieder zur Verfügung

Die erste Eigeschau mit den vier Gemeinden Birr, Birrhard, Lupfig und Scherz wurde zahlreich besucht. Über 50 Aussteller konnte man bei der Gewerbeausstellung besuchen. Thomas Burkard zieht sein persönliches Fazit.

Nik Dömer
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OK-Präsident Thomas Burkard ist zufrieden mit der Eigeschau.

OK-Präsident Thomas Burkard ist zufrieden mit der Eigeschau.

Claudia Meier

Die Gewerbeausstellung im Eigenamt findet alle fünf Jahren statt. Zum ersten Mal waren dieses Wochenende vier statt zwei Eigenämter Gemeinden beteiligt. Thomas Burkard ist seit zehn Jahren Präsident beim Gewerbeverein Birr-Lupfig und hat die Eigeschau mit neun weiteren OK-Mitgliedern organisiert.

Herr Burkard, wie fühlen Sie sich am Tag «danach»?

Ich bin zufrieden und glücklich. Ich war mir im Vorfeld sicher, dass wir mit unserem Team eine gute Arbeit machen werden. Wir vom OK haben bei der diesjährigen Eigeschau primär mit Profis zusammengearbeitet, dies hat sich bewährt.

Was fällt im Vergleich zu der Gewerbeausstellung – der Biluga – vor fünf Jahren auf?

An der letzten Gewerbeschau vor fünf Jahren waren nur zwei Gemeinden (Birr, Lupfig) beteiligt, nun sind mit Birrhard und Scherz zwei weitere dazugekommen. Damals gab es ein bisschen mehr Aussteller, dafür hatten wir dieses Jahr mehr Besucher. Das lag unter anderem an der besseren Werbung, auch in diesem Bereich haben wir professionell gearbeitet. Ausserdem hat sich die Wahl des Datums mit dem letzten Herbstferienwochenende bewährt. Viele Familien sind dann wieder zurück aus den Ferien.

Wie gut wurde die Eigeschau besucht, welche Stände haben am meisten Leute angezogen?

Wir hatten dieses Jahr geschätzte 6500 bis 7000 Besucher. Der Samstag und der Sonntag wurden beide sehr gut besucht. Bis auf den Samstagmorgen spielte das Wetter gut mit. Das «Säulirennen» und die kulinarischen Stände zogen viele Leute an. Beim «Säulirennen» konnten Kinder die Schweine wieder zurück an den Startplatz begleiten, dies hat viele Familien angelockt.

Gab es negative Zwischenfälle oder Punkte mit Verbesserungspotenzial?

Wir haben bewusst keinen Lunapark organisiert, um pöbelnde Besucher, die gar kein Interesse an der Gewebeausstellung haben, zu vermeiden. Dies hat sich bewährt. Mir sind keine negativen Zwischenfälle bekannt.

Uns sind aber ein paar Sachen aufgefallen, die wir in Zukunft verbessern möchten: Wir hatten keinen Wickeltisch und das Gelände war für Rollstuhlfahrer und ältere Personen mit Rollator nicht besonders gut geeignet. Zudem gab es zwischen Kaffeezelt und Festwirtschaft gleich beim Eingang in die Mehrzweckhalle bei grossem Ansturm Stau. Das sind Punkte, an denen werden wir arbeiten und diese dann in fünf Jahren besser umsetzten.

Wie gut hat die Arbeit mit den vier Gemeinden geklappt?

Die Zusammenarbeit hat gut geklappt. Ein grosses Dankeschön gilt dem Gemeindeschreiber von Birr, Alexander Klauz. Er hatte die Idee mit dem Café Communal, ein gemeinsamer Stand, der von allen vier Gemeinden betreut wurde. Das Café zeigte, dass die Gemeinden miteinander arbeiten können. So konnten wir ein Zeichen setzen. Ich setze mich auch dafür ein, dass Birrhard und Scherz in den Gewerbeverein Birr-Lupfig integriert werden.

Was wünschen Sie sich für die nächste Gewerbeausstellung?

Ich werde mich als OK-Präsident wieder zur Verfügung stellen und hoffe, dass ich wieder ungefähr mit den gleichen Personen im Organisationskomitee arbeiten kann. So können die Punkte mit Verbesserungspotenzial gut umgesetzt werden und wir sind bei der Planung besser und effizienter.

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