Die traditionelle Senioren-Weihnachtsfeier fand am Mittwoch in der Turnhalle Au im Brugger Stadtteil Lauffohr statt. Es ist ein Anlass von der Reformierten und der Katholischen Kirchgemeinde sowie des Stadtrats Brugg. Organisiert wurde er von der reformierten Kirchenpflegerin Margrit Eichler.

Eingeladen waren 1230 Bruggerinnen und Brugger ab 75 Jahren. Rund 153 Gäste konnte Margrit Eichler daraufhin zur Feier begrüssen. Umrahmt von Liedern eines Chors der Mittelstufe des Schulhauses Au-Erle, richtete Frau Stadtammann Barbara Horlacher das Grusswort des Stadtrats aus.

Pfarrerin Bettina Badenhorst erzählte eine humorvolle, zuversichtliche Familiengeschichte rund um Heiligabend: Weihnachten ist nicht nur ein romantisches Fest, es kann auch schwierige Momente bringen. Mit Weihnachten zeige uns Gott aber, dass im dunkelsten Streit die Botschaft von Weihnachten uns trösten und leuchten kann. Dies heisst im praktischen Leben: Es gibt immer einen Weg zueinander.

In fröhlicher und vorweihnachtlicher Stimmung konnten sich die Gäste bei Kaffee und feinem Zöpfli austauschen und einen geselligen Nachmittag verbringen. Als älteste Teilnehmer wurden der 96-jährige Willi Steinhauer und die 93-jährige Margrit Baumgarten-Berger geehrt. Insgesamt waren zwölf Senioren im Alter von 90 Jahren und älter anwesend.

Viele helfende Hände haben die Feier unterstützt, seien es die Mitarbeiter des Stadtbauamts, das Team um Hauswart Bruno Schuler, der Caterer Thomas Steinhauer, besser bekannt als Steini, die Lieferanten und nicht zuletzt viele freiwillige Helfer.