Oberflachs
Der Landwirtschaftsdirektor hat den Buurelandweg 2021 eröffnet

Regierungsrat Markus Dieth sowie Christoph Hagenbuch, der neue Präsident des Bauernverbands Aargau, sind zu Gast auf dem neuen Erlebnispfad im Schenkenbergertal. Zahlreiche Oberflachser Landwirte und Winzer sind bei diesem Anlass mit dabei.

Ina Wiedenmann
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Christoph Hagenbuch (v. l.), Präsident Bauernverband Aargau, Markus Dieth, Regierungsrat und Landwirtschaftsdirektor, sowie Matthias Müller, Leiter Landwirtschaft Aargau, sind auf dem Buurelandweg unterwegs.

Christoph Hagenbuch (v. l.), Präsident Bauernverband Aargau, Markus Dieth, Regierungsrat und Landwirtschaftsdirektor, sowie Matthias Müller, Leiter Landwirtschaft Aargau, sind auf dem Buurelandweg unterwegs.

Bild: Ina Wiedenmann

«Es ist wie in einer Ehe. Nur wenn die Beziehung zwischen Konsumentinnen und Konsumenten sowie der Landwirtschaft intakt ist, haben wir eine glückliche Zukunft», stellte der neue Präsident des Bauernverbands Aargau, Christoph Hagenbuch, bei der Eröffnung des Buurelandwegs 2021 fest. Dafür schafften der Verband sowie die Oberflachser Winzer und Bauern mit finanzieller Unterstützung des Swisslos-Fonds Aargau einen Erlebnispfad.

Regierungsrat Markus Dieth ist am Diskutieren beim Posten Obstbau.

Regierungsrat Markus Dieth ist am Diskutieren beim Posten Obstbau.

Bild: Ina Wiedenmann

Neun Posten sensibilisieren die Bevölkerung auf spielerische Weise für die Anliegen und Herausforderungen der modernen Landwirtschaft. «Entdeckt mit mir die Aargauer Landwirtschaft», fordert der freundlich dreinblickende Igel mit dem Namen Igor auf dem Flyer die Besucher des Buurelandwegs auf.

Start und Ziel des Buurelandwegs sind beim Schloss Kasteln.

Start und Ziel des Buurelandwegs sind beim Schloss Kasteln.

Bild: Ina Wiedenmann

Regierungsrat und Landwirtschaftsdirektor Markus Dieth folgte in Oberflachs dieser Aufforderung und ging zusammen mit Christoph Hagenbuch, Matthias Müller, Leiter der Abteilung Land- und Ernährungswirtschaft, sowie den Bauern und Winzern diesen Weg, der beim Schloss Kasteln beginnt und wieder endet.

Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln soll reduziert werden

Mit dabei war auch Bruno Stadler-Duperrex, Pächter des zum Schloss Kasteln gehörenden Bauernhofs, der – regional bedingt – als Bindeglied für die ­einzelnen Ansprechpartner des Erlebnispfades fungierte. Markus Dieth schaute am Posten Milchwirtschaft ins Schenkenbergertal, das stark von der Aargauer Land- und Ernährungswirtschaft geprägt ist, und sagte:

«Der Buurelandweg ist ein wichtiger Beitrag für den Stadt-Land-Dialog.»

Der Regierungsrat fügte an: «Die Aargauer Landwirtinnen und Landwirte produzieren nicht nur mit Herzblut, Tradition und Innovation unsere Lebensmittel, sie bewirtschaften und pflegen auch die Naherholungsgebiete – unsere wunderschöne Aargauer Kulturlandschaft.»

Regierungsrat Markus Dieth schaut sich die Umgebung an.

Regierungsrat Markus Dieth schaut sich die Umgebung an.

Bild: Ina Wiedenmann

Sein Blick in die Zukunft, in der Menschen, Maschinen und Wissen vernetzt sind, ist geprägt von ehrgeizigen Visionen. «Ich erhoffe mir, dank Precision-Farming-Technologien wie Drohnen oder Hackrobotern eine Reduktion und Optimierung des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln. In der Tierhaltung liegt mir die Tiergesundheit am Herzen. Ziel ist hier, den Einsatz von Medikamenten und Antibiotika zu reduzieren», sagte Markus Dieth. Unter dem Stichwort E-Government will er die Digitalisierung der Landwirtschaft vorantreiben.

Beim Posten Milchwirtschaft.

Beim Posten Milchwirtschaft.

Bild: Ina Wiedenmann

«Es brauchte zwei Tage, um alle Posten aufzustellen», sagte Myrtha Dössegger, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit beim Bauernverband Aargau. Für die Getreideballen, vor denen die Gruppe zum Abschluss der Eröffnung bei einem Apéro verweilte, sei sogar eine temporäre Baubewilligung nötig gewesen, meinte hierzu eine Oberflachser Bäuerin.

Die temporäre Strohhütte beim Pfosten Pflanzenbau.

Die temporäre Strohhütte beim Pfosten Pflanzenbau.

Bild: Ina Wiedenmann

Der Buurelandweg ist bis Ende Oktober frei zugänglich, gewährt umfassende Einblicke in die Arbeit der Land- und Ernährungswirtschaft und wirbt damit für Vertrauen und Verständnis.