Forstwirtschaft

Nun sind die Stege in Brugg wieder sicher

© Aargauer Zeitung

1999 erstellte der Brugger Forstbetrieb zwei Fussgängerstege über die Aare-Seitenarme, welche bei genügendem Wasserstand die Giessen mit Wasser versorgen.

Inzwischen hat der Zahn der Zeit am Holz, insbesondere an den Geländern, genagt. Um im Hinblick auf die Sicherheit kein Risiko einzugehen, wurde letztes Jahr der obere Steg durch einen Neubau ersetzt, in den letzten Tagen nun auch der untere. Wie Bauleiter Werner Lehmann von der kantonalen Abteilung Landschaft und Gewässer des Departementes Bau, Verkehr und Umwelt an der Eröffnung ausführte, haben Lehrlinge der Abteilung Tiefbau des genannten Departementes die Pläne ausgearbeitet.

Können haben

Grundlage bildeten das Brückenbau-Reglement der Armee und eine bestehende Brücke im Oberengadin. Und es waren wiederum Lehrlinge, welche die Ausführung übernahmen, und zwar drei Lehrlinge des Brugger Forstbetriebes unter Anleitung von Ruedi Graf. Lehmann: «Die Ausführenden haben bewiesen, dass sie das Können haben, solide Bauwerke auszuführen.»

Sie verbinden

Das gewählte Eichen- und Lärchenholz dürfte Gewähr bieten für Langlebigkeit. Mit involviert an der Realisierung war als Maschinist Markus Rüeger, und für die Aushubarbeiten war Andi Rennhard mit einem Menzi-Muck zuständig.

Das schmucke Werk mit einer Spannweite von 12 Metern ab Widerlager konnte mit Freude in der wunderschönen Auenlandschaft für die Spaziergängerinnen und -spaziergänger freigegeben werden. Brücken haben ohnehin, so Lehmann weiter, eine besondere Bedeutung: Sie verbinden, führen Menschen zusammen und erschliessen Landschaften.

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