Brugg
Neujahrsempfang: Brugg schreibt Bildung gross

Stadtammann Daniel Moser führte im restlos gefüllten Salzhaus seine Brugger Gemeinschaft ins Neue Jahr. Zusammen wolle man gesetzte Ziele anstreben und die Bildungsregion Brugg-Windisch in neue Wasser führen - eine Investition in die Zukunft.

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Lehrkräfte der Musikwerkstatt Brugg umrahmten die Feier gefühlvoll.nn

Lehrkräfte der Musikwerkstatt Brugg umrahmten die Feier gefühlvoll.nn

Stadtammann Daniel Moser übermittelte seine Neujahrswünsche im vollbesetzten Salzhaus. Der Neujahrsempfang des Stadtrates und der Kulturgesellschaft des Bezirks ist zu einem beliebten Treffen geworden. Dies sei auch ein Zeichen dafür, so Stadtammann Daniel Moser in seiner Ansprache, dass man sich als Gemeinschaft verstehe.

Jahresrückblick und erfreuliche Aussichten

Das vergangene Jahr brachte Erfreuliches für die Region, so die kantonale Campus-Abstimmung. «Das Ja zum Campuskauf hat offenbar eine so starke Saat ins Grundstück gesetzt, dass die Gebäude nun förmlich aus dem Boden schiessen. Hoffentlich weiss das Bauunternehmen vor lauter Elan noch, nach welchem Stockwerk die festgelegte Höhe erreicht ist. Denn wir möchten weiterhin gern unsere Nachbarn und Freunde in Windisch sehen und mit ihnen Kontakt halten. Dies natürlich nicht nur visuell!»

Erfreulich war auch die Verleihung des Heimatschutzpreises an Brugg und Windisch für den Aaresteg, und erfreulich verlief das Kantonalturnfest. Der Stadtammann erinnerte aber auch an leidvolle Geschehnisse in der Welt sowie an die Vorfälle um die Bundesratswahlen. Er schäme sich für das, was da inszeniert worden ist.

Bildung als Investition in die Zukunft

Er sei glücklich, so Moser, dass in unserer Region viele Mitmenschen bereit sind, miteinander Ziele anzustreben, so für die Bildungsregion Brugg-Windisch. Es gelte, den Bedürfnissen Rechnung zu tragen. Dies erfordere Energie und Steuergelder, aber es sei auch eine Investition in die Zukunft und für unsere Nachfahren. «Zusammen sind wir stark – packen wir’s an!»

Marc Urech (Klarinette), Martina Huber (Violoncello) und Patrik Bisang (Klavier), allesamt Lehrkräfte an der Musikwerkstatt Brugg, begeisterten das Publikum mit Brahms Trio Opus 114. Alsdann stiessen die Besucher mit einem feinen Tropfen an aufs neue Jahr. (nn)