Expo2012
Neuheiten und mutige Gäste prägen die Expo in Brugg

Fantastische Volksfeststimmung am zweiten Expo-Tag im Geissenschachen Brugg-Windisch. Die Gewerbeausstellung dauert noch bis Sonntagabend. Zu entdecken gibt es viel Neues und Unerwartetes wie ein Rundgang am Freitagabend zeigt.

Claudia Meier
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Attraktiver Eingang zur Flösserbeiz an der Expo

Attraktiver Eingang zur Flösserbeiz an der Expo

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Punkt 16 Uhr drängt die erste Gästeschar am zweiten Expo-Tag in die Jost-Halle. Durch drei riesige Zelthallen führt ein Rundgang. Geboten wird eine unglaubliche Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen. Neben den unverzichtbaren Ständen mit Haushaltgeräten und Degustationen gibt es auch weniger bekannte Details zu entdecken.

Labyrinth durchs Leben

Die Grenzwache etwa stellt am gemeinsamen Stand mit der Regional- und Kantonspolizei sowie Zollverwaltung in einer Vitrine beschlagnahmte Schmuggelware aus. Am Stand der Amavita-Apotheke können neugierige Besucher selber Hand anlegen und Salbe in eine Tube abfüllen.

Wer schon immer mal berühmt sein wollte, bekommt beim «verrückten Labyrinth des Lebens» am Stand der Evangelischen Allianz Gelegenheit, dieses Lebensziel zu erreichen. Am Stand der Nagra steht Geologin Elizabeth Zingg für Auskunft zum Thema Atommülllager zur Verfügung. «Bisher gab es keine kritische Frage», sagt Zingg. Am Ende des Rundgangs warten neugierige Blicke auf die Enthüllung des neusten Renault Clio.

Warum nicht jedes Jahr eine Expo?

Draussen wurde es in der Zwischenzeit dunkel. Eine mutige Baggerfahrerin steckt mit der Schaufel einen Metallstift in eine am Boden verankerte Röhre. Auf der Aussenbühne zeigt die Ballettschule eine Tanzaufführung.

Das Interesse an den Ständen sei riesig und manchmal bleibe kaum Zeit alle Gäste zu begrüssen, sagt Benno Meier, Präsident der Gewerbevereinigung Zentrum Brugg. Auch andere Aussteller zeigen sich sehr zufrieden mit der Besucherresonanz und der professionellen Organisation der nur alle drei Jahre stattfindenden Expo. «Ich wünsche mir, dass die Expo jedes Jahr stattfindet», sagt Stadtrat Christoph Brun am Stand der az Medien, als er einen Wunsch für die Region formulieren darf.