Die Brugger Bevölkerung hat es in der Hand, ob ein OK gebildet werden kann und es 2018 wieder ein Stadtfest geben wird.

Es sei wichtig nach dem grossen Erfolg des Stadtfests «Best of Brugg» im Jahr 2013, Kontinuität zu wahren und auf den gemachten Erfahrungen aufzubauen, schreibt der Stadtrat in einer Medienmitteilung.

Aus diesen Gründen würde der Stadtrat eine erneute Durchführung des Stadtfests im Jahr 2018 begrüssen.

Vom alten Organisationskomitee stehen Präsident Michel Indrizzi, Gastronomie-Chef Urs Keller sowie Peter Knecht vom Marketing und Sponsoring nicht mehr zur Verfügung.

Die Gründe dafür seien in den Erwartungen, Erfahrungen und wirtschaftlichen Aussichten zu suchen, sagte Michel Indrizzi vor drei Wochen auf Anfrage.

Die Brugger Exekutive will nun unter der Leitung von Stadtrat Reto Wettstein ein neues OK zusammenstellen. Gesucht werden also innovative Persönlichkeiten, die bereit sind, die umfangreichen und interessanten Aufgaben als OK-Präsident oder -Präsidentin, Aktuar oder Sponsoring-Verantwortliche anzupacken.

Wettstein ist zuversichtlich, dass ihm dies bis Ende Jahr gelingen wird. Ob das Stadtfest wie vor zwei Jahren wieder Ende Mai/Anfang Juni stattfinden wird, kann der Stadtrat nicht sagen. Der Termin müsse in der Gruppe gefunden werden.

Klar ist aus Wettsteins Sicht erst, dass der Festperimeter wie 2013 festgelegt werden soll und Stadtammann Daniel Moser erneut als Ehrenpräsident zur Verfügung stehen wird – unabhängig vom Wahlausgang im Jahr 2017.

Fest mit Nachbarn als Alternative

Der 36-jährige Stadtrat geht davon aus, dass der Aufruf alleine nicht ausreicht, um genügend engagierte Mitglieder zu finden. Es sei deshalb wichtig, geeignete Leute persönlich anzusprechen.

Wettstein konnte bereits den Posten des Bauchefs besetzen. Ausserdem könne er auf die Unterstützung der Polizei, der Feuerwehr sowie des Werkdiensts zählen. Die Stadt Brugg sei bereit, erneut eine Defizitgarantie zu tragen und den öffentlichen Raum zur Verfügung zu stellen.

Ziel sei es, die Erfahrungen vom letzten Stadtfest innerhalb von fünf Jahren für ein zweites Fest anzuwenden. Steht bis Ende 2015 kein neues OK, müsse man nochmals über die Bücher gehen, um allenfalls ein Fest mit einer Nachbargemeinde aufzugleisen, so Wettstein.

Am OK interessierte Einzelpersonen oder Vereine können sich bei Reto Wettstein unter reto.wettstein@brugg.ch oder unter 079 854 21 86 melden.