FHNW
Neues Bildungs-Institut für Lehrernachwuchs gegründet

Die Universität Basel und die Fachhochschule Nordwestschweiz unterzeichneten am Mittwoch die Kooperationsvereinbarung über das gemeinsame Institut für Bildungswissenschaften. Das neue Institut nimmt seinen Betrieb am 1. Januar 2015 auf.

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(v.l.) Christoph Tschumi, Verwaltungsdirektor Universität Basel; Prof. Dr. Hedwig Kaiser, Vizerektorin Bildung der Universität Basel; Prof. Dr. Hermann Forneck, Direktor der Pädagogischen Hochschule FHNW (vordere Reihe) Prof. Dr. Antonio Loprieno, Rektor der Universität Bassel und Prof. Dr. Crispino Bergamaschi, Direktionspräsident der Fachhochschule Nordwestschweiz bei der Vertragsunterzeichnung.

(v.l.) Christoph Tschumi, Verwaltungsdirektor Universität Basel; Prof. Dr. Hedwig Kaiser, Vizerektorin Bildung der Universität Basel; Prof. Dr. Hermann Forneck, Direktor der Pädagogischen Hochschule FHNW (vordere Reihe) Prof. Dr. Antonio Loprieno, Rektor der Universität Bassel und Prof. Dr. Crispino Bergamaschi, Direktionspräsident der Fachhochschule Nordwestschweiz bei der Vertragsunterzeichnung.

Antonio Loprieno, Rektor der Universität Basel, und Crispino Bergamaschi, Direktionspräsident der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) haben am Mittwoch zusammen mit Hedwig Kaiser, Vizerektorin Bildung der Universität Basel, und Hermann Forneck, Direktor der Pädagogischen Hochschule FHNW, die Kooperationsvereinbarung zur gemeinsamen Führung des Instituts für Bildungswissenschaften (IBW) besiegelt. «Die FHNW und die Universität Basel zeigen den Weg, wie die Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Hochschulen innovativ und im Interesse aller Beteiligter funktionieren kann», betont Antonio Loprieno, Rektor der Universität Basel.

Gemeinsame Expertise

Das neue Institut vereint die Expertise der Universität Basel und der Pädagogischen Hochschule FHNW in Allgemeiner Didaktik, Fachdidaktik und Fachwissenschaft, Bildungssoziologie und Pädagogik. Ziel des Instituts ist es, den akademisch qualifizierten Nachwuchs für die Ausbildung der Lehrkräfte und die Forschung in diesen Bereichen zu sichern. In der Schweiz fehlen diese Qualifikationsmöglichkeiten bisher weitgehend und damit auch qualifizierte Dozierende für Pädagogische Hochschulen. «Dieses Kooperationsmodell in den Bildungswissenschaften ist einzigartig in der Schweiz», sagt Crispino Bergamaschi, FHNW-Direktionspräsident.

Nachwuchsförderung stärken

Die beiden Hochschulen im Raum Nordwestschweiz wollen mit dem neuen Institut die Nachwuchsförderung bei der Lehrkräfteausbildung durch den Masterstudiengang Educational Sciences und durch Graduiertenprogramme stärken. Lehrerinnen und Lehrer der verschiedenen Schulstufen können sich im neuen Institut wissenschaftlich weiter qualifizieren, um neue Aufgaben – insbesondere in Lehre und Forschung – in Hochschulen zu übernehmen. «Mit der Institutsgrün-dung», so Hermann Forneck, «haben wir die Mög-lichkeit, Lehrerinnen und Lehrer für eine anspruchsvolle Tätigkeit in der Pädagogischen Hochschule zu qualifizieren und den Anteil erfahrener Lehrpersonen zu erhöhen. Wir bringen Hochschule und Schule näher zusammen und ermöglichen Lehrpersonen eine weitere Laufbahnoption.»

Institut von beiden Hochschulen

Das neue Institut ist in die Universität Basel eingegliedert und wird von der Universität und der FHNW gemeinsam geführt und finanziert. Die strategische Verantwortung für das Institut hat ein paritätisch zusammengesetzter Institutsrat. Das Institut nimmt seinen Betrieb am 1. Januar 2015 auf. Alle Mitglieder des Instituts können aus beiden Institutionen stammen. (AZ)