Brugg
Neue Öffnungszeiten: Die Frühaufsteher frönen dem Wassersport

Neu steht das Hallenbad in Brugg zweimal pro Woche bereits um 6Uhr offen. Das Ziel: Die Anlage soll vor allem für die berufstätigen Badegäste attraktiver werden. Der reguläre Betrieb beginnt werktags dafür aber eine Stunde später.

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An den Werktagen ist das Frei- und Hallenbad neu erst um 10 Uhr geöffnet – anstatt wie bis anhin um 9 Uhr. az-Archiv/LP

An den Werktagen ist das Frei- und Hallenbad neu erst um 10 Uhr geöffnet – anstatt wie bis anhin um 9 Uhr. az-Archiv/LP

az-Archiv/lp

Schwimmen zählt zu den gesündesten Sportarten, schont die Gelenke, trainiert die Muskeln. Keine Zeit, ins Becken zu steigen? Dieses Argument zieht ab der kommenden Sommersaison nicht mehr. Im Brugger Hallenbad wird ab 17. Mai zweimal pro Woche ein Frühschwimmen angeboten.

Jeweils am Dienstag und am Freitag ist die Anlage bereits von 6 bis 7.30 Uhr – also vor dem Beginn des Arbeitstags – für die Badegäste geöffnet. «Wir hoffen, mit dem Frühschwimmen unser Hallenbad vor allem für die berufstätigen Badegäste attraktiver zu machen», sagt Lars-Heinz Scherrer, Leiter der Abteilung Planung und Bau in Brugg. Ein solches Angebot bestehe auch andernorts in der Schweiz. Deshalb hätten die Badegäste angefragt, ob in Brugg nicht auch ein Frühschwimmen eingeführt werden könne, so Scherrer weiter.

Allerdings: Mit dieser Neuerung öffnet das Frei- und Hallenbad in Zukunft an den Werktagen erst um 10 Uhr – statt wie gewohnt um 9 Uhr. Will heissen: Am Dienstag und am Freitag schliesst die Anlage zwischen 7.30 und 10 Uhr. Als Grund nennt Scherer die betrieblichen Abläufe – «weil sonst die arbeitsrechtlichen Pausenzeiten der Badmeister nicht eingehalten werden können». Scherer ergänzt: «Der Gesamtzeitaufwand der Badmeister bleibt durch die geplanten Änderungen der Öffnungszeiten etwa gleich gross wie bisher.» Andere Vorkehrungen müssten nicht getroffen werden. Am Wochenende übrigens beginnt der Badebetrieb noch immer um 9 Uhr.

Getestet werden die neuen Öffnungszeiten in einem einjährigen Versuchsbetrieb. Aufgrund der betrieblichen Erfahrungen sowie der Rückmeldungen wird der Stadtrat dann über die definitive Einführung entscheiden. (mhu)