Brugg
Nägel mit Köpfen bei Mittagstisch und Frühbetreuung in Brugg

Die Angebote werden in Brugg rege genutzt: Jetzt sollen der Mittagstisch und die Frühbetreuung definitiv eingeführt werden. Am 12. April entscheidet der Einwohnerrat über die definitive Einführung des Mittagstisch-Angebots.

Michael Hunziker
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Geplant ist, den Mittagstisch-Betrieb wie bis anhin im «gemischten System» (selber kochen/Catering) zu führen. az-Archiv/wal

Geplant ist, den Mittagstisch-Betrieb wie bis anhin im «gemischten System» (selber kochen/Catering) zu führen. az-Archiv/wal

Der Mittagstisch sei gut besucht und der Standort im Jugendhaus Piccadilly bewähre sich, hält der Stadtrat Brugg in seiner Botschaft an den Einwohnerrat fest.

Die jugendlichen Benützerinnen und Benützer seien sehr zufrieden. «Das Angebot wird geschätzt.» Nach der Versuchsphase will der Stadtrat den Mittagstisch für die Oberstufe deshalb definitiv einführen. Es bestehe – das habe sich gezeigt – ein Bedürfnis.

Am 12. April entscheidet der Einwohnerrat über den jährlich wiederkehrenden Kredit von 71'090 Franken für die definitive Einführung des Mittagstisch-Angebots für die Oberstufenschüler ab dem Schuljahr 2013/14 sowie über den jährlich wiederkehrenden Kredit von 8190 Franken für die Beibehaltung der bisherigen Stellenprozente bei der Jugendarbeit von 12 Prozent ab dem Schuljahr 2013/14.

40 Mittagstischplätze

Maximal können im Jugendhaus Piccadilly mit der heutigen Infrastruktur 40 Mittagstischplätze angeboten werden. Derzeit wird der Mittagstisch durchschnittlich von 18 Jugendlichen belegt. Gemäss Stadtrat wird das niederschwellige Angebot, das Essen selber mitzubringen, vermehrt genutzt.

Geplant ist, den MittagstischBetrieb wie bis anhin im «gemischten System» (selber kochen/Catering) zu führen. «Die Jugendlichen beurteilen gemäss den Erfahrungen des Pilotbetriebs das Essen nicht danach, ob es geliefert oder selber gekocht wird.

Die Wertschätzung hängt vielmehr vom angebotenen Menü ab», so der Stadtrat. Pro Mahlzeit bezahlen die Schüler 10 Franken. Eine Benützung des Mittagstisches mit selber mitgebrachtem Essen ist ohne Kosten möglich.

Ebenfalls zur Diskussion steht die definitive Einführung der Frühbetreuung ab Schuljahr 2013/14. Der Hintergrund: Seit dem Schuljahr 2006/07 bestehen an den Kindergärten und den Primarschulen Blockzeiten von 8.15 bis 11.45 Uhr.

Weil der Beginn der Betreuungszeit laut Stadtrat die Möglichkeit der Eltern einschränken könne, eine geeignete Arbeitsstelle zu finden, wurde die Erweiterung ins Auge gefasst. Der Einwohnerrat bewilligte das Pilotprojekt.

«Folgerichtig, zweckmässig»

Anders gesagt: Die Eltern können ihre Kinder von Montag bis Freitag ab 6.45 Uhr oder ab 7.30 Uhr betreuen lassen. An den Kosten müssen sie sich beteiligen.

«Das konstante Angebot brachte den Familien eine Planungssicherheit», schreibt der Stadtrat. Er erachtet es «als folgerichtig, zweckmässig und wirtschaftlich, das Frühbetreuungs-Angebot an den Brugger Primarschulen definitiv einzuführen».

Die Rede ist von einem jährlich wiederkehrenden Kredit von 48'000 Franken.

Einwohnerrat Brugg Freitag, 12. April, 19.30 Uhr, Rathaussaal.

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