Nicht betroffen sind die Hauptstrasse sowie die Hintergasse bis zur Verzweigung Hinterhaldenstrasse.

Der Gemeinderat ist überzeugt, dass diese Massnahme ökologisch sinnvoll ist. Der Stromverbrauch wird reduziert – pro Jahr können voraussichtlich Kosten von 5600 Franken eingespart werden. Ausserdem werden die Lichtverschmutzung gesenkt und die Lebensdauer der Leuchten erhöht.

In der Testphase würden Erfahrungen gesammelt und Rückmeldungen entgegen genommen, sagt Gemeindeschreiber Benjamin Plüss. In der Folge werde der Testbetrieb beurteilt. «Wird diese Massnahme von der Bevölkerung positiv aufgenommen, kann die Reduktion der Strassenbeleuchtung definitiv eingeführt werden.»

Investitionen sind gering

Die Idee kam übrigens von einem Einwohner. Vor ein paar Jahren fand sein Antrag auf eine Reduktion der Strassenbeleuchtung an der Gemeindeversammlung allerdings kein Gehör. Mit einem Schreiben gelangte der Einwohner Anfang dieses Jahres erneut mit seinem Anliegen an die Behörde. Der Gemeinderat nahm zusammen mit der Elektrizitäts-Genossenschaft Villnachern die Abklärungen vor.

Es zeigte sich, so Gemeindeschreiber Plüss, dass nur wenige technische Umrüstungen mit geringen Investitionen von gegen 3000 Franken zu tätigen sind. An der Sommergemeindeversammlung stellte der Gemeinderat die Pläne schliesslich vor und wies auch auf mögliche Nachteile hin: Themen seien die Verkehrssicherheit oder aber die ungenügende Sicht für die Fussgänger gewesen, so Plüss. Zu negativen Reaktionen sei es indes nicht gekommen.

Bei Fragen oder Unklarheiten zur Strassenbeleuchtung gibt die Gemeindeverwaltung (Telefon 056 441 14 52) weitere Auskünfte. Defekte Lampen können Jakob Fehlmann, Telefon 056 441 26 43, oder der Gemeindeverwaltung gemeldet werden.

In Brugg sind Erfahrungen gut

Zur Erinnerung: Um Strom und Kosten zu sparen, hat die Stadt Brugg Anfang 2013 entschieden, die Strassenlampen in den Ortsteilen Umiken und Lauffohr auszuschalten. Die Erfahrungen waren positiv und der Stadtrat wertete die Testphase als Erfolg. Er entschied, die Ausschaltung der öffentlichen Beleuchtung in den nächsten Jahren laufend auf weitere Quartiere auszudehnen.