Birrhard

Nach zwölf Jahren: Ab neuer Amtsperiode solls mehr Geld geben

Die Entschädigungen für den Gemeinderat sollen erhöht werden.

Die Entschädigungen für den Gemeinderat sollen erhöht werden.

Zwölf Jahre lang blieben die Entschädigungen für den Gemeinderat gleich. Das soll sich jetzt ändern.

Der Aufwand und die Entschädigung für Behördenmitglieder stehen in einem Missverständnis, führt der Gemeinderat Birrhard aus. «Nach zwölf Jahren mit gleichbleibenden Ansätzen ist eine grundlegende Anpassung angesagt.» Neu soll der Gemeindeammann 22 000 Franken erhalten (bisher 14 965 Franken), der Vizeammann 13 000 Franken (bisher 9975 Franken) sowie die Gemeinderäte ebenfalls 13 000 Franken (bisher zwischen 8735 und 9550 Franken).

Nebst der Gemeinderatsbesoldung, ist vorgesehen, werden allen Mitgliedern Pauschalspesen von 1000 Franken ausgerichtet. Das letzte Wort haben die Stimmberechtigten. «Schon seit einiger Zeit werden die Entschädigungen der Exekutivmitglieder im Kanton Aargau hinterfragt», stellt der Gemeinderat fest. «Dabei kam in verschiedenen Studien zutage, dass die Abgeltungen in keinem Verhältnis zu den anspruchsvollen und oft zeitintensiven Anforderungen stehen.»

Schlechter als erwartet

Daneben entscheidet die Gemeindeversammlung morgen Freitag über die Rechnung 2016. Diese schliesst mit einem Aufwandüberschuss von brutto 367 502 Franken ab. Budgetiert war ein Defizit von 34 695 Franken. Die Investitionsrechnung weist einen Finanzierungsfehlbetrag von 28 439 Franken aus. Aufgrund des Ergebnisses, hält der Gemeinderat fest, musste der Aufwandüberschuss vollumfänglich aus dem Eigenkapital bezogen werden. Als Grund für das schlechtere Resultat nennt die Behörde den Steuerertrag der natürlichen Personen, der mit rund 369 700 Franken unter den Erwartungen liegt. «Der Aufwand und Ertrag aus den Gemeindeaufgaben lagen im Rahmen der Erwartungen.» (mhu)

Gemeindeversammlung Freitag, 16. Juni, 20 Uhr, Mehrzweckhalle.

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