Brugg

Nach Bäumen und Häusern: Auch das Müligässli muss der Überbauung weichen

Das Müligässli führt mitten durch das Areal der geplanten Überbauung.

Das Müligässli führt mitten durch das Areal der geplanten Überbauung.

Nachdem an der Baslerstrasse zahlreiche Bäume für den Bau neuer Wohnungen gefällt werden mussten, ist nun auch klar, was sich für die Fussgänger ändern wird.

Eine ganze Reihe alter Bäume wurde vergangene Woche an der Baslerstrasse in Brugg gefällt . «Demnächst werden die beiden maroden Häuser Nummer 32 und 36 abgerissen. Eine entsprechende Abbruchbewilligung liegt seit einiger Zeit vor», sagt André Keller von der Baugesellschaft Müligässli, die das Areal in diesem Jahr von der Brugg Immobilien AG gekauft hat. Federführend bei der Baugesellschaft Müligässli ist die Immobilienagentur Aarinvest AG aus Böttstein.

Ein paar Meter nach Westen

Der für diesen Abschnitt am Bruggerberg genehmigte Gestaltungsplan beinhaltet vier rechteckige Baufelder für den Bau neuer Mehrfamilienhäuser. Der Baugesellschaft Müligässli gehören drei dieser vier Parzellen. Momentan ist die Merlo Architekten AG aus Gebenstorf damit beschäftigt, auf Basis dieses Gestaltungsplans das Baugesuch mit drei Liegenschaften à je neun Wohnungen für die Eingabe bei der Stadt Brugg vorzubereiten. André Keller hofft, dass die Baubewilligung dann anfangs Sommer 2019 vorliegen wird. Noch gibt es aber einiges abzuklären und zu planen.

«Wir haben die Bäume in dieser frühen Phase weggenommen, damit die Architekten einen besseren Überblick über das ganze Grundstück haben», sagt André Keller. Klar ist schon jetzt, dass der Müligässli-Weg ein paar Meter nach Westen verschoben werden muss, weil der momentane Verlauf dieses Wanderwegs mitten durch eine der geplanten Liegenschaft führen würde. Der Gestaltungsplan sieht ausserdem vor, am Fuss des Müligässlis neu einen Fussgängerstreifen über die Baslerstrasse mit Mittelinsel zu erstellen.

Neuer Grünstreifen mit Bäumen

Und was ist mit der Bepflanzung? Wird es nach dem Fertigstellen der Überbauung auch wieder Bäume geben? Dazu sagt André Keller: «Ja, an der Front zur Baslerstrasse müssen wir gemäss der genehmigten Sondernutzungsvorschriften einen Grünstreifen mit Bäumen erstellen – und wir machen das gerne.»

Diese Bäume mussten der Überbauung weichen:

Bei der internen Erschliessung der Überbauung sei die Begrünung ein wichtiges Element. André Keller erwähnt zudem Passagen und auf das Notwendige reduzierte Stützmauern. Entstehen soll ein durchlässiger Lebensraum, der für Kleintiere ebenso attraktiv sein soll wie für die Bewohner der neuen Wohnungen. Die Baugesellschaft hat vor, sämtliche Wohneinheiten zu verkaufen.

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