Hausen
Musikalisches Nonstop-Programm durch 125 Jahre Vereinsgeschichte

Zum Jubiläum schenkten die 24 Mitglieder der Musikgesellschaft sich selbst und den vielen Gästen einen besonderen Abend.

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Musikgesellschaft Hausen

Musikgesellschaft Hausen

Eine bis zum letzten Platz besetzte Mehrzweckhalle erlebte die Musikgesellschaft Hausen (MGH) zur Feier ihres 125-jährigen Bestehens am vergangenen Samstag. Die Besucher wurden mit einem Cüpli empfangen und genossen im Anschluss ein feines Drei-Gang-Gala-Menü. Kurz nach 20 Uhr eröffnete die MGH unter der Leitung von Sabrina Fehlmann aus Suhr das knapp zweistündige Nonstop-Programm mit der eindrücklichen Eröffnungshymne «Celebrity».

Ehrenpräsident Heinz Byland konnte viele Vereinsdelegationen aus Hausen und Umgebung sowie die Vertreter der Gemeinde und des Aargauischen Musikverbands begrüssen. Moderator des Abends war einmal mehr André Keller, seines Zeichens Vereinsmitglied, OK-Präsident des Musiktags Hausen 2016 und neu geehrter eidgenössischer Veteran (35 Jahre Aktivmitgliedschaft). Mit kleinen Episoden aus 125 Jahren Vereinsgeschichte und passenden Kurzinformationen zu den Musikstücken wurden die Zuhörer kurzweilig durchs Programm geführt.

Geschenktasche für Mitglieder

«Unter Donner und Blitz», der Schnellpolka von Johann Strauss jun., ertönten Klänge aus der Anfangszeit der MGH um 1900. Der Festmarsch «Buonaparte» zum 200. Geburtstag der Kantone Aargau und Waadt vermochte mit Tönen die Wechselgefühle der Kriegszeiten, die auch bei der MGH keinen Halt machten, zu spüren. Es folgten Pop- und Rock-Stücke wie «Smoke on the water», «Walking on Sunshine», «Rock-It» und ein Medley mit Welthits sowie «Thriller» oder dem Eurovision Song Contest 1988-Sieger «Ne partez pas sans moi».

Vizeammann Roger Eichenberger überbrachte Grussworte der Gemeinde. Er unterstrich die Wichtigkeit der Musik im Dorf. Mit einer gefüllten Geschenktasche überraschte er jedes Mitglied. Die Besucher holten mit Applaus zwei Zugaben heraus: Ein Medley des bekannten Schweizer Musikers Benny Rehmann. Er füllte anfangs der 70er-Jahre mehrmals an Jahreskonzerten der MGH die Halle – und ein rassiger Marsch bildeten die Schlusspunkte des Konzerts. (AZ)

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