Mülligen

Mülirain wird verkehrsfrei und Dauerparker werden zur Kasse gebeten

Künftig dürfen auch Velofahrer nicht mehr den Mülirain runter fahren.

Künftig dürfen auch Velofahrer nicht mehr den Mülirain runter fahren.

Der Gemeinderat bearbeitet zurzeit die Parkregeln und die Verkehrssicherheit. Das hat Folgen für den Mülirain und die Parkplätze beim Restaurant Waldheim. Der Mülirain wird gänzlich verkehrsfrei und die Dauerparkierer beim «Waldheim» müssen zahlen.

Der abschüssige Mülirain, der an die Reuss herunter führt, lädt Velofahrer geradezu dazu ein, die schmale Strasse herunter Richtung Restaurant Müli zu düsen. Rasant waren sie oft unterwegs. Das führte zu brenzligen Situationen auf der Strasse selber, aber auch bei der Gartenwirtschaft des Restaurants.

«Das ist einfach gefährlich, wenn Kinder auf der Strasse spielen oder das Servicepersonal des Restaurants auf der Strasse hin und her geht», sagt Gemeinderat Ueli Killer, der unter anderem die Ressorts Verkehr und Strasse unter sich hat. «Die Eigentümer und die Wirtin haben uns auf diese Situation aufmerksam gemacht», führt Killer weiter aus.

Schranken sind eine Möglichkeit

Die Konsequenzen: Der Mülirain wird bald ganz verkehrsfrei und ist nur noch für Fussgänger zugänglich. Ein allgemeines Fahrverbots-Schild soll dies bald signalisieren, Autos dürfen bereits heute nicht durchfahren. Wann genau dieses aufgestellt wird, ist noch unklar. «Wir haben auch die Anwohner gefragt, ob es in Ordnung ist», sagt Killer. «Sie scheinen kein Problem damit zu haben.» Sollte die Tafel allenfalls nichts bringen, so wird die Gemeinde nochmals reagieren. «Dann würden wir Schranken errichten, damit niemand mehr durchfahren kann», erklärt der Gemeinderat.

Einwohner ärgern sich über nichtzahlende Dauerparkierer

Im aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde wird auch auf die Problematik mit dem Parkplatz vis-à-vis des Restaurants Waldhaus hingewiesen. Dort gebe es sogenannte «Dauerparkierer», die unerlaubt tagelang die Parkplätze blockieren. «Diesbezüglich haben sich Einwohner bei uns gemeldet, die sich geärgert haben, weil sie selber für ihre Parkplätze zahlen und die anderen nicht», erläutert Killer. Er meint damit beispielsweise einen Campingbus ohne Nummernschild, der tage- und nächtelang auf dem Parkplatz stand.

Abhilfe schaffen sollen eine entsprechende Signalisation und der Verkauf von Parkkarten. Zwischen 50 bis 60 Franken soll eine solche Parkkarte pro Monat kosten, sagt Ueli Killer. Dafür soll es im Dorf blaue Zonen geben.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1