Brugg/Windisch

Mobility vergrössert im Raum Brugg/Windisch ihr Angebot

Insgesamt vier Autos sind neu beim Mobility-Standort Bahnhof/Campus.

Insgesamt vier Autos sind neu beim Mobility-Standort Bahnhof/Campus.

Die Nachfrage für Mietautos wird grösser. In der Region Brugg gibt es bereits 14 Mobility-Autos, die auf sieben Standorte verteilt sind. Nun möchte das Carsharing-Unternehmen mit einem neuen Angebot für Wohnüberbauungen weitere Kunden dazugewinnen.

Rote Autos werden auf der Strasse immer häufiger gesichtet. Das liegt nicht zwingend daran, dass die Farbe besonders im Trend liegt, sondern mehr Leute den Dienst des Carsharing Unternehmen Mobility in Anspruch nehmen. Nicht zuletzt, weil man mit einem Abonnement bei der Genossenschaft nur für die tatsächliche Mobilität bezahlt. Zudem muss man sich keine Gedanken um Kosten für den Service, die Versicherung oder den Parkplatz machen. Diese Freiheit schätzen immer mehr Menschen. Die Nachfrage für Mobility-Autos steigt auch in der Region Brugg kontinuierlich. Alleine in der Stadt Brugg nutzen derzeit rund 300 Personen das Angebot von Mobility. In Windisch sind es 190 Personen.

Fahrzeug aufgestockt

Mittlerweile gibt es im Raum Brugg/Windisch sieben Standorte mit insgesamt 14 Mietautos. Zwei davon befinden sich in Windisch, die restlichen fünf Standorte in Brugg. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen das Angebot der Nachfrage angepasst. «Wir haben den Standort beim Campus im Juni 2014 an die prominente Lage am Bahnhof verlegt und mit einem zusätzlichen Fahrzeug aufgestockt. Zudem wurde der Standort bei der Windischer Dorfstrasse ins Kunzareal verlegt», so Patrick Eigenmann, verantwortlich für die Kommunikation bei Mobility. Man sei guter Dinge, dass das Unternehmen in der Region Brugg weiterhin wachsen werde. Wenn man feststelle, dass die Nachfrage steigt, werde man mit zusätzlichen Standorten oder Fahrzeugen reagieren.

Nun steht bei Mobility ein neues Projekt in den Startlöchern. Das Angebot «mobility@home» soll speziell für Wohnüberbauungen geeignet sein. Dafür können sich die Eigentümer der Überbauungen bei dem Carsharing-Unternehmen melden und so ein Mobility-Auto direkt vor die Haustür der Bewohner bringen. «Der Eigentümer muss pro Fahrzeug eine jährliche Pauschale zahlen, bekommt aber im Gegenzug 75 Prozent der Fahrtenumsätze. Zudem erhalten alle Bewohner gratis ein Mobility-Abonnement», so Eigenmann.

Das neue Angebot wird bereits an zwei Standorten in der Schweiz angewendet. Nun soll es im Oktober auch bei der Brugger Südpoint Überbauung realisiert werden.

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