Remigen
Mit Trottoir und Fussgängersteg lebt es sich sicherer in Remigen

Mehr Sicherheit für die Fussgänger in Remigen: Zwischen der Rinikerstrasse und der Stigmattstrasse ist ein Steg über den Schmittenbach sowie ein zusätzlicher Trottoirabschnitt geplant.

Michael Hunziker
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Mit einem neuen Trottoir an der Rinikerstrasse sowie einem Steg über die Schmittenbach-Brücke kann die heute gefährliche Situation für die Fussgänger entschärft werden.

Mit einem neuen Trottoir an der Rinikerstrasse sowie einem Steg über die Schmittenbach-Brücke kann die heute gefährliche Situation für die Fussgänger entschärft werden.

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Mit der Sanierung der Rinikerstrasse in Remigen – die feierliche Eröffnung erfolgte im Juni des letzten Jahres – wurde auf einem rund 150 Meter langen Abschnitt bis zur Brücke zwar eine durchgehende Verbindung für die Fussgänger realisiert. Im Bereich des Schmittenbachs allerdings sind sie gefährdet, die Verhältnisse sind eng.

Ursprünglich war in einem Nachfolgeprojekt vorgesehen, den Rinikersteig zu erneuern – und im Zug dieser Arbeiten die unbefriedigende Situation an der Schnittstelle bei der Brücke zu verbessern. Dieses Vorhaben kann gemäss dem kantonalen Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) aber erst in einigen Jahren gestartet werden. Anders gesagt: Bis zum geplanten Ausbau des Rinikersteigs sind die Fussgänger ungeschützt.

Mit Holzboden und Geländer

Für das ganze Gemeindegebiet von Remigen sei ein Betriebs- und Gestaltungskonzept erarbeitet worden, erklärt Kreisingenieur Giuliano Sabato. Nach der Beurteilung des Strassenzustands sei entschieden worden, zuerst die Rinikerstrasse und in der Folge die Villigerstrasse zu sanieren. Diese Projekte wurden in den Finanzplan aufgenommen, weitere Vorhaben dagegen nach hinten geschoben.

Um für die Fussgänger trotzdem eine sichere Verbindung anbieten zu können, soll ein rund 4 Meter langer Steg über den Schmittenbach sowie ein rund 20 Meter langes Trottoir gebaut werden. Erstellt wird der Steg parallel zur heutigen Strassenbrücke auf den bestehenden Flügelmauern, versehen ist er mit einem Holzboden sowie mit einem Geländer.

Kreisingenieur Sabato spricht von einer kostengünstigen und tragbaren Lösung. Die Initiative sei vom zuständigen Gemeinderat gekommen. «Mit einfachen Mitteln kann ein positiver Effekt erzielt werden.» Die Kosten inklusive Trottoir belaufen sich auf 40 000 Franken und werden im Projekt «Sanierung Rinikerstrasse» verbucht. Dafür muss der Kredit übrigens nicht angehoben werden.

Das Baugesuch liegt bis 7. April in der Gemeindeverwaltung Remigen auf. Verläuft alles nach Plan, werden die Arbeiten noch vor den Sommerferien dieses Jahres ausgeführt. Dauern werden sie nur ein paar wenige Wochen.