Oberflachs

Mit Tanz und Choreographie: Die Turnerinnen und Turner begeistern das Publikum

Mit Tanz und Choreographie: Oberflachser Turnerinnen und Turner begeistern

Höchstleistungen am laufenden Band: Die Truner traten unter dem Motto «TVO bide Lüt» auf.

Unter dem Motto «TVO bi de Lüüt» präsentierten die Turnenden Vereine Oberflachs (TVO) am Turnerabend ein atemberaubendes Programm.

Was während der wöchentlichen Trainings gelernt wurde, fand seinen Ausdruck beim Auftritt in der Mehrzweckhalle. Von ganz klein bis gross zeigten beim Turnerabend alle, was sie draufhaben.

Bei der Premiere des Turnerabends turnenden Vereine Oberflachs (TVO) war das Motto in Anspielung auf die beliebte TV-Sendung «TVO bi de Lüt». Und viele «Lüüt» hatten sich am Samstagabend in der Mehrzweckhalle versammelt, wo die STV-Turnerinnen die ausverkaufte Halle beim Intro bauchtänzerisch ins Morgenland entführten.

Es ist überhaupt ein sehr tänzerischer Turnerabend 2019 geworden. Viele der insgesamt zwölf Nummern bestechen vor allem durch tänzerisches und choreografisches Können. Das trifft auf die Mädchenriege zu, wo das Motto «Uf und devo in Kanada» heisst, auf den Männerturnverein, der als Müllmänner aus seinen Tonnen einen mitreissenden Sound rausholt, und auf die Akteurinnen des Frauenturnvereins, die in «Hüttegschichte» beweisen, dass man Spannbetttücher zauberhaft zu inszenieren weiss.

Letztere kamen bei der Premiere so gut an, dass das Publikum eine Zugabe einforderte. Und auch sonst geizte es nicht mit Szenenapplaus, insbesondere nicht bei der Getu-Jugend, die beim Bodenturnen dem griechischen Wein huldigt.

Auch am Turnerabend 2019 zeigt sich, dass das Wort Turnerfamilie stimmt. Der jüngste aktive Teilnehmer ist vier Jahre alt, der älteste 61. In den Umbaupausen bleibt es nicht minder kurzweilig, weil das jugendliche Sketchteam aufs Beste unterhält.

Grossartige Darbietungen trotz knapper Zeit

Höchstleistungen am laufenden Band, und das obwohl dieses Jahr «eher wenig Zeit für die Vorbereitung» geblieben ist, wie STV-Präsidentin Stefanie Schiltknecht einräumt. «Wir waren sehr vom Räbfest Oberflachs und der Schega, an beiden Anlässen haben wir eine grosse Festbeiz geführt, absorbiert. Mit dem Training haben wir erst Ende September nach dem Kreisspieltag starten können», berichtet sie.

Und während nach einem Dutzend atemberaubender, poetischer und fetziger Nummern noch einmal Namen und Fotos aller Aktiven auf, vor und hinter der Bühne auf eine Leinwand projiziert werden, baut sich die Oberflachser Turnerfamilie hinter dem Vorhang zum fulminanten Schlussbild auf.

Der zweite Turnerabend am Samstag, 16. November, ist laut Stefanie Schiltknecht eigentlich schon ausgebucht. «Es hat aber jeweils immer Plätze, die an der Abendkasse verfügbar sind. Einfach vorbeikommen lohnt sich.»

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