Eigenamt
Mit diesen Masken aus der TV-Serie The Simpsons sind Schüler am Brötliexamen

Ein farbenfroher Umzug und die Festrede von Beatboxer ZeDe sorgten am Brötliexamen im Eigenamt für beste Unterhaltung. Die Zuschauer kamen auf ihre Kosten.

Irene Hung-König
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Brötliexamen im Eigenamt
11 Bilder
Mit Lächeln geht alles immer besser
Wer so viel Grün sieht, kann nur optimistisch sein
So viel Sonne hat man beim Umzug schon lange nicht mehr gesehen
Prachtvoller Aufzug
Frühlingsstimmung beim Brötliexamen
Einmal richtig Bauarbeiter spielen
Eine Pause tut immer gut
Dieses Scherz übersieht keiner
ZeDe, Weltmeister im Beatboxen, war Stargast an der Morgenfeier
Beatboxer ZeDe, rechts, mit seinem Bruder an der Morgenfeier in Lupfig

Brötliexamen im Eigenamt

Mathias Marx

Schon um 8.45 Uhr blinzelte gestern die Sonne hervor. Ein gutes Zeichen für den sonntäglichen Brötliexamen-Umzug. Einige wenige hatten zwar den Regenschirm dabei, doch diesen sollten sie nicht brauchen. Unter dem Motto «Mini Farb und dini – zusammen sind wir stark!» zeigten sich die Lupfiger als grüne Frösche, Gärtnerinnen und Gärtner mit Schürze und Strohhut auf der Route von Birr nach Lupfig.

Leuchtgelb marschierten kleine Birrer Sonnenblumen den Bauarbeitern aus der Oberstufe voraus. Diese hatten sich Helme aufgesetzt und Leuchtwesten angezogen, um auf «ihrer» Baustelle in der Schule und Turnhalle zu arbeiten. Sogar ein Toi-toi-WC-Häuschen wurde im Umzug mitgeführt. Die roten Feuerwehrleute aus Scherz hielten sich am Seil fest und die Birrharder Kinder zeigten sich für ein Leben im All bereit.

Der Lupfiger Schulpflegepräsident Matthias Herzog schaute zu Beginn der Morgenfeier auf dem Platz vor der Mehrzweckhalle in Lupfig Richtung Himmel: «Heute ist alles anders, die Sonne scheint und wir halten die Morgenfeier draussen ab.» Das nächste Zückerchen für die Kinder folgte in Form der Festrede. Nachdem die Schüler das Lied «Mini Farb und dini» gesungen hatten, gaben Beatboxweltmeister Joel Marian alias ZeDe und sein Bruder Denis ihr Können zum Besten.

Was da zu hören war, liess ein Schlagzeug und andere Perkussionsinstrumente vermuten, doch dem war nicht so. Durch Mund, Nase und Rachen ertönten schnelle Rhythmen und Beats. Selbst Louis Armstrongs «What a wonderful world» setzte ZeDe mit Beatbox-Klängen um. «Stellt euch zwei Schallplatten vor», sagte er zu den Kindern, «links ist die Stimme, rechts der Beat.» Zunächst sang ZeDe sehr tief den obigen Song, anschliessend liess er dazu den Beat einfliessen. Die Kinder forderten nach der Show eine Zugabe. Und ganz neu: Stolz posierten Eigenämter Jugendliche mit den Beatbox-Stars fürs Erinnerungsfoto.

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