Brugg-Windisch

«Mit dem Campussaal haben wir eine Perle»

Interview zum Campussaal in Brugg-Windisch

Interview zum Campussaal in Brugg-Windisch

Der Neubau bildet einen zentralen Bestandteil des Campus der Fachhochschule Nordwestschweiz in Brugg-Windisch. Der Campussaal wird im Herbst 2013 eröffnet – die Campussaal Betriebs AG sucht noch eine Persönlichkeit, die den Betrieb führt.

Initiativ muss die Persönlichkeit oder das Unternehmen sein und in den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur sowie Gesellschaft beschlagen. Eine solche Persönlichkeit sucht derzeit die Campussaal Betriebs AG für den Betrieb des Campussaals. Dieser ist zentraler Bestandteil des Campus Brugg-Windisch.

Im Herbst 2013 wird der Saal eröffnet werden - da braucht es genügend Vorlauf, um ein Programm mit jährlich mindestens 140 Veranstaltungen aus den genannten Bereichen auf die Beine zu stellen.

Gute Vernetzung ist wichtig

Dorina Jerosch (Verwaltungsratspräsidentin der Campussaal Betriebs AG) und Kurt Schneider (Verwaltungsrat) bestätigen, dass Bewerbungen vorliegen. «Es handelt sich um solche aus dem Inland», sagen sie. Mehr verraten sie nicht.

Dafür betonen Jerosch und Schneider, dass eine «einzige Person» nicht in allen Bereichen sattelfest sein könne. «Deshalb suchen wir vor allem nach einer Persönlichkeit oder einer Unternehmung, die Erfahrung hat, sehr gut vernetzt ist und einen professionellen und kundenorientierten Auftritt gegen aussen garantiert», unterstreicht Schneider und ergänzt: «Ungewöhnlich für die Bewerber ist, dass sie keinen gebauten Saal vorfinden, sondern einen, der noch am Entstehen ist.»

Weshalb wird via Inserat gesucht? «Aktionäre sind die Stadt Brugg und die Gemeinde Windisch. Diese unterstehen dem Submissionsdekret des Kantons Aargau. Daher wird ein offenes Verfahren mit Präqualifikation durchgeführt», sagt Schneider.

Der Zeitplan ist eng: Die Präqualifikationsunterlagen müssen bis 15. März eingereicht werden. Ende März erfolgt der Entscheid über zugelassene Anbieter - danach geht es Schlag auf Schlag bis zum Vertragsbeginn am 1. Oktober 2012. Genau ein Jahr später wird der operative Betrieb Campussaal starten.

«Eine andere Ausrichtung»

Versteht sich der Campussaal Brugg-Windisch als Konkurrenz zum Trafo Baden oder zum KuK (Kultur & Kongresshaus) Aarau? Dorina Jerosch: «Beim Campussaal geht es primär um eine Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Bevölkerung im Bereich Wissenstransfer. Wir haben also eine andere Ausrichtung. Aber natürlich bewegen wir uns mit dem Betrieb des Campussaales in einem Markt.» Der Saal soll laut Jerosch und Schneider von Beginn an gut belegt werden.

Rund 760 000 Franken beträgt der Betriebserlös. Dorina Jerosch fügt hinzu, «dass heute schon Reservationsanfragen für den Saal möglich sind». Nicht verwunderlich, blicken die Verwaltungsräte der Eröffnung im Herbst kommenden Jahres optimistisch entgegen. Verwaltungsratspräsidentin Dorina Jerosch bringt es auf den Punkt: «Mit dem Campussaal haben wir eine Perle in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Brugg.»

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