Brugg
Mini-Pferde: Wenn die Kleinsten die Grössten sind

In der Schachen-Reithalle begeisterten die pferdischen Vierbeiner im Kleinformat am Wochenende durch ihre Vielseitigkeit, viel Mut, Geschick und gutes Zusammenspiel mit dem Menschen.

Ruth Müller
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Vertrauensvoll über die Brücke Jérémy Laube (Lengnau) mit Djego von Landorf
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Wo Ponys sind, sind Kinder Gespanntes Warten auf die Rangverkündigung
Überzeugungsarbeit OK-Präsidentin Monika Kuhn lockt ihr American Miniature Horse Stars Guinevere durch den Engpass in der Bodenarbeitsprüfung
Aus Lengnau - Ulijana Laube im Sattel von La Bella
Jüngstes Mitglied des KRV Brugg war erfolgreich beim Turnier Mica-Ladina Gysau (Bözberg) mit dem braven Shetty Blacky
Minipferdchen Brugg

Vertrauensvoll über die Brücke Jérémy Laube (Lengnau) mit Djego von Landorf

Ruth Müller

Seit letztem Jahr wird die Veranstaltung über zwei Tage geführt, was sich erneut bewährt hat.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene nutzen die Gelegenheit, mit ihren Pony-Zwergen in geselligem Rahmen Spass zu haben und sich sportlich zu beweisen. 170 Starts in fünf verschiedenen Konkurrenzen bedeuteten ein Rekord-Nennergebnis.

«Wir sind überwältigt, dass unser Plausch-Turnier derart grossen Anklang findet», sagte OK-Präsidentin Monika Kuhn. Dass die Hochbauzeichnerin aus Lupfig mit ihrem eingespielten Team einen besonders gefreuten Anlass auf die Beine stellt, hat sich weit herumgesprochen.

Das Gros der Teilnehmer stammte nach wie vor aus dem Aargau, zahlreiche Paare reisten zudem aus allen Richtungen an.

Den Auftakt machte am Samstag die Führzügelklasse. Dreikäsehochs, die maximal acht Jahre jung sein durften, wurden auf dem Rücken pfiffiger Vierbeiner von einer erwachsenen Person durch den Geschicklichkeits-Parcours geführt.

Weiter ging es mit zwei Bodenarbeitsprüfungen. Hier galt es Hindernisse wie Wassergraben, Brücke, Wippe und Engpass präzis und vertraut zu meistern. Mit nur siebzig Zentimetern Stockmass war Sugar Boy, das Mini-Shetlandpony von Irene Weibel aus Möhlin, das kleinste Pony des Turniers.

Mit Hunden und Velofahrern

Erfrischende Bilder bot auch das «Horse & Dog». Die Zweier-Teams, bestehend aus Pony- und Hundeführer, absolvierten je einen originellen Parcours mit kleinen Sprüngen und Geschicklichkeitsposten.

Vom Mops bis zum Berner Sennenhund gaben alle ihr Bestes. Rasant ging es im «Jump & Drive» zu. Die Aufgaben waren klar verteilt: Der Ponyführer hatte einen Springparcours an der Hand zu meistern, der Velofahrer sammelte umso mehr Punkte, desto schneller und geschickter er unterwegs war. (RMÜ)