Windisch

Meilenstein erreicht: Der Kanton hat die kommunale Nutzungsplanung genehmigt

Bezüglich Hochhäusern wird nach einer gemeinsamen Lösung  gesucht in Windisch (unten) und Brugg.

Bezüglich Hochhäusern wird nach einer gemeinsamen Lösung gesucht in Windisch (unten) und Brugg.

Die Beschwerdefrist für die Windischer Nutzungsplanung ist abgelaufen. Nun wird das Hochhauskonzept gemeinsam mit der Stadt Brugg behandelt.

Entscheidender Schritt bei der Ortsplanung in Windisch: Die Nutzungsplanung ist in Rechtskraft getreten. Der Gemeinderat spricht in einer Medienmitteilung von einem Meilenstein. Im vergangenen Dezember bewilligte der Regierungsrat die Nutzungsplanung der Gemeinde Windisch, im Februar ist die Beschwerdefrist abgelaufen. Diese gab Betroffenen die Möglichkeit, den Genehmigungsbeschluss des Regierungsrats beim Verwaltungsgericht anzufechten.

Innerhalb dieser Frist ist zwar eine Beschwerde eingegangen, hält der Gemeinderat fest. Aber: «Sie hat vorderhand keine aufschiebende Wirkung.» Der Prozess der Ortsplanung sei mit der Genehmigung durch den Kanton im Wesentlichen abgeschlossen.

Rückblick: Im November 2018 hiess der Windischer Einwohnerrat die revidierte Nutzungsplanung nach einer lebhaften, intensiven Debatte gut. Zurückgewiesen wurden die Umzonung des Kindergartens Dohlenzelg sowie die spezifischen Zonenbestimmungen W3/W4. Diese beiden Themen konnten mittlerweile abschliessend behandelt werden.

Gemeinsame Lösung für den «Raum Brugg Windisch»

Ganz knapp zurückgewiesen wurde in Windisch – wie auch in der Nachbargemeinde Brugg im November des letzten Jahres – der Hochhausparagraf. Ein zweiter runder Tisch zur Hochhausthematik Windisch hat diesen Januar stattgefunden mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Brugg. Ebenfalls mit von der Partie waren Delegierte der Quartiervereine und Parteien.

Auf der Grundlage der Erkenntnisse vom ersten runden Tisch seien Varianten diskutiert worden, führt der Gemeinderat Windisch aus. Ziel der beiden Gemeinden sei es, eine gemeinsame Lösung für den «Raum Brugg Windisch» zu finden.

Unter diesem Titel packten die Gemeinden – unter Einbezug der Bevölkerung – ab 2011 die Revision der Ortsplanung an. Erarbeitet worden sind drei Planungsinstrumente: Kommunaler Gesamtplan Verkehr, Natur- und Landschaftsentwicklungskonzept sowie Nutzungsplanung. Der Kanton würdigt in seinem Bericht die zukunftsgerichtete Planung der Gemeinden, die Prozessführung und Prozesssteuerung sowie die sehr breite Partizipation und Kommunikation «als Pionierleistung im Kanton Aargau».

Autor

Michael Hunziker

Michael Hunziker

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