Villigen
Mehr Sicherheit für den Veloverkehr

Bis jetzt hat im Radwegnetz zwischen der Aarebrücke und dem Joseboden in der Gemeinde Villigen eine Lücke bestanden. Nach vier Jahren Planung, Verfahren und Verhandlungen – aber nur neun Monaten Bauzeit – wurde diese 430 Meter lange Lücke geschlossen

Louis Probst
Drucken
Teilen
Freude am gelungenen Werk: Projektleiter Harry Veigl (Gruner AG); Gemeindeschreiber Markus Vogt, Gemeinderat Olivier Moser, Gemeindewerkleiter Dölf Erdin, Kreisingenieur Giuliano Sabato, Gemeindeammann Schebi Baumann und Strassenmeister Hanspeter Benz (von links)

Freude am gelungenen Werk: Projektleiter Harry Veigl (Gruner AG); Gemeindeschreiber Markus Vogt, Gemeinderat Olivier Moser, Gemeindewerkleiter Dölf Erdin, Kreisingenieur Giuliano Sabato, Gemeindeammann Schebi Baumann und Strassenmeister Hanspeter Benz (von links)

Louis Probst

«Die Bauarbeiten sind bis auf ein Geländer fertig», stellte jedenfalls am Freitag Kreisingenieur Giuliano Sabato befriedigt fest. «Ausgangspunkt für das Projekt war die unbefriedigende Situation der Radwegführung zwischen der Aarebrücke und dem Joseboden», erklärte er. «Das hatte den Gemeinderat Villigen veranlasst, beim Kanton auf einer neuen Führung des Radweges zu insistieren.» Im Sommer 2009 lag zwar ein genehmigtes Projekt vor.

Allerdings gab es Einsprachen. Unerwartet zu Hilfe sozusagen kam dem Projekt ein Hangrutsch. «Der Bau einer Stützmauer führte zwar zu einer Verzögerung», sagte Giuliano Sabato. «Dank der Stützmauer wurde aber eine Optimierung des Projektes möglich.» Weil dank der Mauer der Radweg talwärts verschoben werden konnte, entfielen zudem der Landerwerb und die Einsprachen.»

Kostenrahmen wurde eingehalten

Im Oktober des letzten Jahres konnte mit den Bauarbeiten begonnen werden. Giuliano Sabato konnte die erfreuliche Mitteilung machen, dass der Kostenrahmen von 750 000 Franken eingehalten werden kann. 220000 Franken davon entfallen auf die Gemeinde Villigen. Für die Stützmauer mussten zusätzlich rund 400000 Franken aufgewendet werden.

«Das Projekt verfolgt mich, seit ich dem Gemeinderat angehöre», sagte Olivier Moser. «Das sind jetzt immerhin sechs Jahre.» Er zeigte die vielen Stationen und Verfahren auf, die das Vorhaben zu durchlaufen hatte. Mit einer letzten Änderung am Projekt konnte jetzt ein kurzes Stück Trottoir realisiert werden, das vor allem den Kindern auf dem Weg zur Bushaltestelle mehr Sicherheit bietet. «Im Rückblick sind wir froh, dass aus der Bevölkerung die Anregung für dieses Trottoir gekommen ist», betonte Olivier Moser. «Die Mehrkosten sind verträglich. Ich bin überzeugt, dass aus dem Projekt eine gute Sache geworden ist.»

Aktuelle Nachrichten