Brugg

Medizinisches Zentrum Brugg mit neuem Facharzt für Orthopädische Chirurgie

James Bruderer.  Susanna Mattenberger.

James Bruderer. Susanna Mattenberger.

James Bruderer heisst der neue Facharzt für Orthopädische Chirurgie am Medizinischen Zentrum Brugg (MZB). Geschäftsführerin Susanna Mattenberger sagt, was das für das MZB bedeutet.

Susanna Mattenberger, das Medizinische Zentrum Brugg ist eine Erfolgsgeschichte. Es erweitert sein Angebot permanent – und damit stossen auch neue Ärztinnen und Ärzte dazu.

Susanna Mattenberger: Ja. James Bruderer ist dafür ein Beispiel. Er ist Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates. Gestern hat er sich mit einem Vortrag über «Arthroseschmerzen! Braucht es immer einen Gelenkersatz?» vorgestellt.

Wie wichtig ist die Orthopädie für das Medizinische Zentrum Brugg?

Sehr wichtig. Denn wir verzeichnen in diesem Bereich hohe Eingriffszahlen.

Weshalb?

Das ist einfach zu erklären: Im orthopädischen Bereich sind viele Eingriffe eben nicht mit einem längeren Spitalaufenthalt verbunden, sondern können ambulant durchgeführt werden. Ein gutes Beispiel dafür sind die Kniearthroskopien.

Das bedeutet in der Praxis?

Die Patienten treten morgens bei uns ein. Dann erfolgt der Eingriff – beispielsweise am Knie – und abends können sie das Medizinische Zentrum wieder verlassen.

Dass mit James Bruderer ein weiterer Orthopädischer Chirurg dazustösst, ist demnach keine Überraschung?

Ja. Das ist nicht ungewöhnlich. Für James Bruderer bedeutet das aber den Weg in die Selbstständigkeit.

Weshalb dieser Schritt?

James Bruderer hat sich nach vielen Jahren und Stationen als Oberarzt oder etwa als Leitender Arzt im Gesundheitszentrum Fricktal entschieden, jetzt eine Praxis in Brugg aufzubauen. Was man nur kann, wenn man Erfahrungen sammeln konnte.

Nun zieht Bruderer ins MZB ein – und damit wohl in neue Räume?

Eben nicht. James Bruderer zieht in eine bereits bestehende Praxis ein, und zwar in diejenige unseres ehemaliges Belegarztes Philippe Renold.

Ebenfalls ein Orthopädischer Chirurg?

Nein. Renold war Chirurg und hat zum Teil ein anderes Spektrum betreut, als dies Bruderer tun wird. Nun zieht sich Renold aus Altersgründen zurück und James Bruderer nutzt die schon vorhandenen Räume, ohne dass er expliziter Nachfolger von Philippe Renold ist.

Also lassen sich Synergien nutzen?

Selbstverständlich.

Was wird das MZB in Zukunft vor allem beschäftigen?

Die Nachfolgeregelungen. Wir haben Belegärzte, die entweder bereits in Pension gegangen sind oder bald gehen werden. Das ist keine leichte Situation für uns, denn Nachfolger sind nicht leicht zu finden.

Zurück zu James Bruderer. Er hat Jahrgang 1966 . . .

. . . und zählt somit zu den jüngeren Ärzten, die bei uns tätig sind.

Ist eine Verjüngung des MZB im Hinblick auf die Zukunft wichtig?

Auf jeden Fall. Das ist ein kontinuierlicher Prozess.

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