Villigen

Martini-Treff bleibt vorläufig in der stimmungsvollen Trotte

Ausgebuchter Martini-Treff in der stimmungsvollen Trotte Villigen im November 2012.

Ausgebuchter Martini-Treff in der stimmungsvollen Trotte Villigen im November 2012.

Die Trotte Villigen platzte beim 4. Martini-Treff im November vergangenen Jahres aus allen Nähten. Ist der Campussaal eine Option? «Nicht für 2013», sagt Paul Stalder, Leiter KMU Region Brugg.

Lädt Paul Stalder, Leiter KMU Region Brugg, in die Trotte Villigen zum Martini-Treff ein, strömen die Unternehmer herbei.

Im November 2012 verzeichnete der Anlass über 200 Gäste. Der Aufmarsch freute den Organisator, doch irgendwann werde man wohl an Kapazitätsgrenzen stossen. Der Organisator erwähnte den Campussaal.

«Diese Möglichkeit stand zur Diskussion», sagt Stalder, «allerdings unter der Voraussetzung, dass die Veranstaltung ausgeweitet und überregional gefördert wird. 800 Gäste fänden dann Platz – und das wäre eine grosse Schuhnummer.»

Kürzlich haben sich nun Sponsoren des Martini-Treffs zu einem «Kamingespräch» getroffen, um über den Campussaal als möglichen Austragungsort für den Martini-Treff zu sprechen.

Paul Stalder: «Allen ist bewusst, dass dafür ein grösseres Publikum notwendig wäre. Vor- und Nachteile wurden abgewogen – am Ende kam man zum Schluss, dass ein Umzug für die Martini-Treff-Ausgabe 2013 noch keine Option ist.»

Wäre ein grösserer Saal vor allem im Hinblick auf die Teilnahme eines Bundesrates oder einer Bundesrätin nicht notwendig? «Sicher wäre ein Bundesrat als Referent ein Argument, die Standortwahl zu überdenken», betont Stalder, «entscheidender ist aber die Zielgruppe, die wir mit dem Martini-Treff ansprechen.»

Ursprünglich sei es um die Kleinunternehmer sowie die politischen Behörden aus der Region gegangen. «Aber das ist keine unendliche Zuschauergrösse, deshalb bot sich die Trotte sehr gut an. Spätestens, wenn die Veranstaltung überregional ausgerichtet würde, müsste nach einer Lokalität, die mehr Platz bietet, gesucht werden.»

Ein «Kamingespräch» mit den Sponsoren wird auch im Januar 2014 durchgeführt – dann wird erneut über den Standort des Martini-Treffs diskutiert werden.

Wird am Martini-Treff 2013 ein Bundesrat teilnehmen? Paul Stalder: «Nein. Aber wir können uns auf eine hochkarätige Diskussionsrunde freuen zum Thema Landwirtschaft freuen.

Mit dem Präsidenten des Bauernverbandes, Nationalrat Markus Ritter; Regierungsrat Roland Brogli und Ex-Mister Schweiz, Meisterlandwirt Renzo Blumenthal, haben wir schon drei definitive Zusagen von Wunschkandidaten.

Ursprünglich wollten wir die Energiewende thematisieren. Doch in unsrer Region haben bereits sehr viele Anlässe zu diesem Thema stattgefunden. Deshalb haben wir uns anders entschieden.»

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