Mandach
Grössere, gemeinsame Oberstufe: Die Schullandschaft ist im Wandel im Kirchspiel

Sechs Gemeinden bilden einen Verband für die Oberstufe und führen diese ab Schuljahr 2022/23 als Kreisschule gemeinsam: In Mandach stehen der Betritt sowie die Satzungen zur Debatte.

Drucken
Teilen
Eingeführt werden soll in Mandach auch eine Schulverwaltung mit einem Pensum von 15 Prozent.

Eingeführt werden soll in Mandach auch eine Schulverwaltung mit einem Pensum von 15 Prozent.

Bild: Sandra Ardizzone (20. Juli 2016)

Die Rahmenbedingungen bei der Schule verändern sich: In Mandach entscheiden die Stimmberechtigten über den Beitritt zum Gemeindeverband «Oberstufe Kirchspiel».

Der Hintergrund: Einerseits werden die Bezirksschulen reduziert im Zurzibiet, andererseits werden mit der Neuorganisation der Führungsstrukturen der Aargauer Volksschule die Schulpflegen abgeschafft per Ende Jahr. Die Gemeinde Mandach hat zusammen mit Böttstein, Full-Reuenthal, Leibstadt, Leuggern und Schwaderloch das Projekt «Oberstufe Kirchspiel» initiiert im vergangenen Herbst. Eine Steuergruppe machte sich in der Folge daran, die organisatorischen, rechtlichen, infrastrukturellen sowie die pädagogischen Grundlagen zu schaffen. Denn eine grössere, gemeinsam geführte Oberstufe im Kirchspiel eröffne Chancen.

In Rücksprache mit dem Kanton sind die Satzungen des neuen Gemeindeverbands «Oberstufe Kirchspiel» entworfen worden. Diese sehen vor, dass die sechs Gemeinden im Kirchspiel den neuen Verband bilden und die Oberstufe an den Schulstandorten Böttstein (Sekundar- und Realschule) sowie Leuggern (Bezirksschule) ab Schuljahr 2022/23 als Kreisschule führen. Im März sind die Satzungen den Gemeinderäten der betroffenen sechs Gemeinden vorgelegt worden. Diese stimmten den Satzungen in allen Punkten zu.

Ebenfalls eingeführt werden soll in Mandach eine Schul­verwaltung mit einem Pensum von 15 Prozent, um den Gemeinderat und die Schulleitung von den administrativen Arbeiten zu entlasten. Der Gemeinderat stellt fest:

«Die meisten Aargauer Schulen haben dies bereits umgesetzt.»

Weiter zur Diskussion stehen an der Gemeindeversammlung die Kreditabrechnung «Sanierung Mehrzweckgebäude Pfründmatt», die unveränderte Entschädigung für die Behörde für die Amtsperiode 2022–2025 sowie die Rechnung 2020.

Diese schliesst mit einem Ertragsüberschuss von knapp 640'700 Franken deutlich besser ab als erwartet. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von knapp 24'900 Franken. Ausserordentliche Nachsteuern sowie tiefere Nettoaufwendungen bei allen Dienststellen führen gemäss Gemeinderat zu diesem erfreulichen Ergebnis. (mhu)

Gemeindeversammlung Donnerstag, 24. Juni, 20.15 Uhr, Turnhalle.

Aktuelle Nachrichten